St. Pölten (OTS) – Das Sanierungsprojekt in der Daniel Gran Straße 41
in St. Pölten
schreitet planmäßig voran. Seit dem Baustart Anfang Februar wird das
Gebäude, das sich im Eigentum des Vereins Wohnen befindet, umfassend
generalsaniert und erweitert. Mit Unterstützung der NÖ
Wohnbauförderung entstehen hier sechs moderne und leistbare Wohnungen
für Menschen in Wohnungsnot. Die bisherigen Baufortschritte zeigen,
dass das Projekt erfolgreich umgesetzt wird und damit einen wichtigen
Beitrag zu sozialem Wohnen im Herzen der Landeshauptstadt leistet.
„Mit diesem Projekt schaffen wir nicht nur zusätzlichen Wohnraum,
sondern geben Menschen in schwierigen Lebenssituationen eine neue
Perspektive. Leistbares Wohnen ist eine wichtige Grundlage für
Stabilität, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Das Land
Niederösterreich und der Verein Wohnen setzen damit gemeinsam ein
starkes Zeichen für soziale Verantwortung, nachhaltige
Stadtentwicklung und leistbares Wohnen in St. Pölten“, betont Wohnbau
-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Das Wohnhaus in der Daniel Gran Straße wird seit mehreren Monaten
umfassend modernisiert. Ziel des Projekts ist es, bestehenden
Wohnraum nachhaltig zu sichern und gleichzeitig zusätzlichen Platz
für Menschen zu schaffen, die von Wohnungslosigkeit betroffen oder
bedroht sind. Nach Abschluss der Arbeiten werden statt bisher vier
künftig sechs Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 41 und 55
Quadratmetern zur Verfügung stehen. Die historische Fassade des
Gebäudes bleibt dabei erhalten und trägt weiterhin zum
charakteristischen Stadtbild des Viertels bei.
Seit dem offiziellen Baustart am 2. Februar 2026 wurden bereits
mehrere zentrale Bauetappen erfolgreich umgesetzt. Ende März
beziehungsweise Anfang April begannen die Vorbereitungsarbeiten für
die Aufstockung des Gebäudes. Durch die Erweiterung entsteht
zusätzlicher Wohnraum, sodass künftig sechs statt bisher vier
Wohnungen zur Verfügung stehen werden.
Mit der Gleichenfeier Mitte Mai konnte ein wichtiger Meilenstein
im Bauablauf gefeiert werden. Sie markierte den erfolgreichen
Abschluss wesentlicher Rohbauarbeiten und bestätigte den planmäßigen
Fortschritt des Projekts. Mitte Juni wurde schließlich das neue Dach
fertiggestellt. Gleichzeitig wurde die Photovoltaikanlage
installiert, die künftig einen Beitrag zur nachhaltigen
Energieversorgung des Gebäudes leisten wird. Mit der Fenstermontage
Ende Juni wurde die Gebäudehülle weitgehend geschlossen und die
Voraussetzungen für die nächsten Ausbauphasen geschaffen. „Die
bisherigen Baufortschritte zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und
professionell alle Projektpartner zusammenarbeiten. Das Vorhaben
entwickelt sich planmäßig und bringt uns dem Ziel, zusätzlichen
leistbaren Wohnraum im Zentrum von St. Pölten zu schaffen, Schritt
für Schritt näher“, so Teschl-Hofmeister.
Der Verein Wohnen verfolgt mit dem Projekt das Ziel, Menschen in
Wohnungsnot nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch eine
langfristige Perspektive zu bieten. Die neuen Wohnungen werden als
leistbarer Wohnraum zur Verfügung stehen und Menschen dabei
unterstützen, ihre Lebenssituation nachhaltig zu stabilisieren.
Begleitend zum Wohnangebot erhalten Bewohnerinnen und Bewohner
Beratung und Unterstützung durch die Angebote des Vereins Wohnen.
Dadurch wird ein Umfeld geschaffen, das soziale Integration fördert
und individuelle Stabilisierung ermöglicht. „Wohnraum ist weit mehr
als vier Wände. Er schafft Sicherheit, ermöglicht einen Neuanfang und
bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben. Mit jeder
Bauetappe kommen wir diesem Ziel für zukünftige Bewohnerinnen und
Bewohner ein Stück näher“, erklärt Patricia Grünauer,
Geschäftsführerin des Vereins Wohnen.
Neben der wohnpolitischen und sozialen Bedeutung leistet das
Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration.
Unterstützt werden die Bauarbeiten von der Gemeinnützigen Sanierungs-
und Beschäftigungs GmbH (GESA), einer Tochtergesellschaft des Vereins
Wohnen. Im Rahmen des Programms „Fit im Handwerk“ erhalten junge
Menschen ohne abgeschlossene Lehrausbildung die Möglichkeit,
praktische Erfahrungen auf Baustellen zu sammeln und sich in
unterschiedlichen Handwerksberufen zu qualifizieren. Durch die
Vermittlung über das Arbeitsmarktservice werden wichtige Kompetenzen
aufgebaut und die Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg in den
Arbeitsmarkt verbessert.
„Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie soziale Verantwortung auf
mehreren Ebenen wirken kann. Wir schaffen dringend benötigten
Wohnraum und eröffnen gleichzeitig jungen Menschen neue berufliche
Perspektiven. Diese Verbindung macht das Vorhaben besonders
wertvoll“, sagt Matthias Zuser, Geschäftsführer der GESA. Die
Verbindung von Wohnraumschaffung, sozialer Unterstützung und
beruflicher Qualifizierung macht das Projekt zu einem beispielhaften
Vorhaben, das mehrere gesellschaftliche Herausforderungen
gleichzeitig adressiert.
In den kommenden Wochen stehen die Fertigstellung der
Trockenbauarbeiten, die Umsetzung des Fußbodenaufbaus einschließlich
Estrich sowie die abschließenden Fassadenarbeiten im Fokus. Parallel
dazu werden die technischen Installationen fertiggestellt und die
letzten Ausbauarbeiten durchgeführt. „Die positive Entwicklung auf
der Baustelle zeigt, dass soziale Verantwortung und nachhaltige
Stadtentwicklung Hand in Hand gehen können. Wir freuen uns darauf,
künftig Menschen in einem modernen und gleichzeitig leistbaren
Wohnumfeld begleiten zu dürfen“, ergänzt Birgit Eibner, Leiterin des
sozialen Wohnungsmanagements beim Verein Wohnen.
Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Pressesprecher
Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus
@noel.gv.at