AI Competence Austria startet neue Plattform für Europas digitale Zukunft

Wien (OTS) – Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft,
Gesellschaft und ganze
Industrien in rasantem Tempo. Doch während die öffentliche Diskussion
meist von Anwendungen, Algorithmen und neuen KI-Modellen geprägt ist,
rückt eine andere Frage zunehmend in den Mittelpunkt: Auf welcher
Infrastruktur wird Europas digitale Zukunft aufgebaut?

Genau diesem Thema widmete sich die Premiere von AI Competence
Austria , einer neuen Executive-Summit-Serie des DMV della Lucia
Medienverlags gemeinsam mit der Insight Technology Solutions GmbH .
Rund 50 ausgewählte Entscheidungsträger:innen aus den Bereichen
Künstliche Intelligenz, Rechenzentren, Energieversorgung,
Infrastruktur, Technologie sowie der Bau- und Immobilienwirtschaft
kamen zum Auftakt-Summit im Park Hyatt Vienna zusammen, um über die
Voraussetzungen der digitalen Transformation zu diskutieren.

Im Mittelpunkt stand dabei eine zentrale Erkenntnis: Die Zukunft
der Künstlichen Intelligenz entscheidet sich nicht allein in Software
und Algorithmen. Sie entsteht dort, wo Rechenleistung,
Energieversorgung, Datenräume und digitale Infrastruktur
zusammenkommen.

Zwtl.: Ohne Infrastruktur keine KI

Die zentrale Botschaft des Abends war ebenso einfach wie
weitreichend: Ohne Data Center keine KI. Jede KI-Anwendung benötigt
Rechenleistung. Jede Rechenleistung benötigt Energie. Und jede
digitale Anwendung benötigt sichere Datenräume, resiliente Netzwerke
und leistungsfähige Infrastruktur.

Der weltweite KI-Boom führt bereits heute zu massiv steigenden
Investitionen in Rechenzentren und Energieversorgung. Immer
deutlicher wird dabei, dass die Zukunft der Künstlichen Intelligenz
nicht nur in Software entwickelt wird, sondern ebenso in Stromnetzen,
Serverräumen und digitaler Infrastruktur.

Zwtl.: Europa braucht digitale Handlungsfähigkeit

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete der Summit „Leaders
AI: Data Center & Energie“ , moderiert von Phillip Wallner, CEO der
Napfel GmbH. Auf dem Podium diskutierten Dr. Jan Schaumburg, Director
of Solutions and Delivery DACH bei Insight, Marius Mählmann, Managing
Director der HOCHTIEF Data Center Partner GmbH, sowie Reinhard
Czerny, CFO der Burgenland Energie AG.

Dabei wurde deutlich, dass Europa vor einer strategischen
Herausforderung steht: Der Bedarf an Rechenleistung wächst rasant,
während gleichzeitig Versorgungssicherheit, Datensicherheit und
digitale Resilienz an Bedeutung gewinnen.

Zwtl.: KI braucht Daten, Sicherheit und Strategie

„ Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel von Generative AI hin zu
Agentic AI “, so Dr. Jan Schaumburg. „In Zukunft werden KI-Agenten
eigenständig lernen und Aufgaben übernehmen sowie andere KI-Agenten
managen. Es wird eine digitale Belegschaft geben, die rund um die Uhr
Rechenleistung beansprucht. Das stellt enorme Herausforderung an
Infrastruktur und Energieversorgung. Als AI Solutions Integrator
sehen wir KI hier aber nicht nur als Problem, sondern als Teil der
Lösung. Wir programmieren möglichst energieeffiziente Agenten,
orchestrieren die Rechenleistung der KI so, dass Energie-Überschüsse
genutzt werden und erstellen mit KI smarte Lösungen zur effektiven
Kühlung von Data Centern.“

Als international tätiger Technologiepartner begleitet Insight
Unternehmen bei KI-, Infrastruktur-, Software-, Security- und
Transformationsprojekten weltweit.

Zwtl.: Energie wird zum Fundament der Digitalisierung

Ein zentrales Thema des Abends war die Energieversorgung der
Zukunft. Denn Rechenzentren zählen bereits heute zu den größten
Stromverbrauchern der digitalen Wirtschaft. Mit dem weiteren Ausbau
von KI-Anwendungen wird dieser Bedarf deutlich steigen.

Reinhard Czerny betonte, dass die KI-Revolution weit mehr als ein
Technologie- oder Softwarethema sei. Jede KI-Anwendung basiere
letztlich auf Energie, Netzen, Speicherkapazitäten und
Rechenleistung: „ Die digitale Transformation wird künftig dort
entschieden, wo ausreichend Energie, Netze, Speicherkapazitäten und
Rechenleistung verfügbar sind. Die entscheidende Frage der kommenden
Jahre ist daher nicht nur, wo die besten KI-Modelle entwickelt
werden, sondern welche Regionen die Infrastruktur bereitstellen
können, auf der diese Modelle betrieben werden. Regionen, die diese
Voraussetzungen schaffen, werden langfristig Unternehmen,
Investitionen und Innovation anziehen. Das Burgenland bringt dafür
ausgezeichnete Voraussetzungen mit. “

Die Diskussion machte deutlich, dass Energiewende und
Digitalisierung längst keine getrennten Entwicklungen mehr sind. Die
Infrastruktur für die digitale Wirtschaft von morgen entsteht dort,
wo Energieversorgung, Rechenleistung und technologische Innovation
zusammengedacht werden.

Zwtl.: Rechenzentren werden zur Schlüsselressource

Auch die Rolle von Rechenzentren stand im Mittelpunkt der
Diskussion. Für Marius Mählmann entwickeln sich Data Center zunehmend
zu einer kritischen Infrastruktur des digitalen Zeitalters: „
Rechenzentren werden zur Schlüsselressource moderner
Volkswirtschaften. Wer digitale Wertschöpfung ermöglichen will, muss
heute die Voraussetzungen für sichere, skalierbare und
energieeffiziente Rechenkapazitäten schaffen. “

Moderne Rechenzentren müssen dabei weit mehr leisten als reine
Datenverarbeitung. Energieeffizienz, Skalierbarkeit, Netzanbindung,
Kühlung und Versorgungssicherheit entwickeln sich zu entscheidenden
Standortfaktoren.

Zwtl.: Resilienz statt Abhängigkeit

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage nach Europas digitaler
Zukunft. Die Experten waren sich einig, dass vollständige digitale
Souveränität kurzfristig kaum erreichbar ist. Sehr wohl möglich sei
jedoch der Aufbau größerer Resilienz durch eigene Rechenzentrums-,
Cloud- und Energiekapazitäten sowie durch mehr Kontrolle über
kritische Infrastruktur. Damit werden Versorgungssicherheit,
Datensicherheit und digitale Handlungsfähigkeit zunehmend zu
entscheidenden Wettbewerbsfaktoren.

Zwtl.: Auftakt für eine langfristige Initiative

Neben den Fachvorträgen stand vor allem der Austausch zwischen
Technologieunternehmen, Energieversorgern, Infrastrukturbetreibern,
Investoren sowie Vertretern der Immobilien- und Bauwirtschaft im
Mittelpunkt.

Die erfolgreiche Premiere markiert den Start einer langfristig
angelegten Experten- und Netzwerkplattform. Bereits am 15. September
2026 findet im Almanac Hotel Vienna der nächste Summit zum Thema „KI
& Software: Lösungen für Immobilien & Bau“ statt. Weitere
Veranstaltungen zu den Themen Cloud-Technologien, digitale Resilienz
und Infrastruktur sind bereits in Vorbereitung. Höhepunkt der
Initiative soll ein internationaler AI-, Cloud- und Data-Center-
Kongress in Wien im Jahr 2027 werden.

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