Zweiter Literatur-Contest der Häuser zum Leben widmet sich der Liebe

Wien (OTS) – Mitte Dezember 2025 riefen die Häuser zum Leben und die
Pensionist*
innenklubs für die Stadt Wien literarisch begabte Menschen im besten
Alter ab 60+ dazu auf, Geschichten, Texte oder auch Gedichte zum
Thema aller Themen einzureichen. Mit einer feierlichen
Preisverleihung im Haus Wieden fand der diesjährige Literatur-Contest
seinen krönenden Abschluss.

Zwtl.: Kreative Kraft der Wiener Senior*innen

Menschen mit jahrzehntelanger Lebenserfahrung setzen sich
literarisch mit einem Thema auseinander, das die Menschheit seit
jeher bewegt – der Liebe. Kaum ein anderes Motiv wurde in der
Weltliteratur so oft beschrieben, besungen, hinterfragt und neu
interpretiert – und dennoch gibt es noch so viel zu erzählen. „Unter
dem Motto ‚Texte über die Liebe’ macht der diesjährige Literatur-
Contest der Häuser zum Leben erneut vor allem eines sichtbar: die
Talente und die kreative Kraft der Wiener Senior*innen“ , gratuliert
Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben, den
Sieger*innen.

Ob Erinnerungen an die erste große Verliebtheit, bewegende
Erzählungen jahrzehntelanger Partnerschaften, späte Romanzen oder
poetische Gedanken über Freundschaft und Selbstliebe, die
diesjährigen Beiträge spiegeln ein breites Spektrum persönlicher
Erfahrungen wider. Unter den zahlreichen Einreichungen finden sich
auch viele liebevolle Texte über das Leben in den Häusern selbst –
kleine Momentaufnahmen, Begegnungen und Geschichten. „Wenn
Alltagsmomente literarisch eingefangen werden, entstehen berührende,
manchmal augenzwinkernde Einblicke in das Leben in unseren Häusern.
Diese Texte sind voller Wärme, Herzlichkeit und Lebensfreude – und
genau das spürt man in jeder Zeile“ , ergänzt Christian Hennefeind.

Zwtl.: Liebe kennt kein Alter

Im Rahmen der Preisverleihung wurden ausgewählte Texte von den
Schauspieler*innen Susi Stach und Karl Fischer vorgetragen und die
fünf Sieger*innentexte ausgezeichnet. Ein Highlight der
Preisverleihung: Gleich zwei Autorinnen konnten aufgrund gleicher
Punktzahl als Gesamtsiegerinnen geehrt werden: Traude Veran,
Bewohnerin des Hauses Wieden und Mitinitiatorin des ersten Literatur-
Contests sowie Karin Leroch. Veran berührte mit ihrem Gedicht
„Philemon und Baucis“, in dem sie von einem langen gemeinsamen Leben
und der Kraft der Liebe im Alter erzählt, während Leroch mit ihrer
Kurzgeschichte „Der Eindringling“ überzeugte, in der es um
Trauerarbeit und einen mysteriösen Besucher geht, der eine Wohnung
voller Erinnerungen zum Leben erweckt.

Die Jury war sehr beeindruckt vom literarischen Talent der Teilnehmer
*innen: „Ich habe die Texte mit Neugier und Freude gelesen“ ,
erzählte Jury-Sprecherin Ilse Kilic von der Grazer Autor*innen-
Versammlung, die die Einreichungen gemeinsam mit ihren vier Jury-
Kolleg*innen bewertete. „Manchmal habe ich gelächelt, manchmal wurde
ich nachdenklich oder auch traurig. Die vielfältige und zugleich
jeweils einzigartige Umgangsweise mit dem Thema Liebe zeigt, dass
sowohl die Liebe als auch das künstlerische Schaffen keine
Altersgrenzen kennen“ , so Kilic.

Zwtl.: Initiative der Bewohner*innen und des Teams des Hauses Wieden

Entstanden ist der Literatur-Contest der Häuser zum Leben aus
einer Initiative des Teams und der Bewohner*innen des Hauses Wieden
rund um die Psychologin und Schriftstellerin Traude Veran, die heuer
ebenfalls von der Schreiblust gepackt wurde: „Dieses Jahr musste ich
mich einfach selbst wieder mit Stift und Papier zum Tisch setzen“ ,
erzählt Veran. Diese Begeisterung ist im ganzen Haus spürbar: „Die
Kreativität und Ausdruckskraft unserer Bewohner*innen faszinieren
mich jedes Jahr aufs Neue. Der Literatur-Contest zeigt, wie viel
Talent und Lebenserfahrung allein in unserem Haus stecken“ , so Armin
Cehic, Direktor des Hauses Wieden.

Zwtl.: Sonderausgabe mit Texten der Sieger*innen

Alle Sieger*innen-Texte des Literatur-Contests können in der
Sonderausgabe der Senior*innenzeitung der Pensionist*innenklubs TRARA
nachgelesen werden. Das Heft steht ab Mitte April auch online auf der
Webseite der Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien (
www.dieklubs.at ) zur Verfügung.

Zwtl.: Prominente Lesungen am Österreichischen Vorlesetag

Am Österreichischen Vorlesetag, dem 26. März 2026, werden die
Sieger*innentexte an fünf verschiedenen Standorten der Häuser zum
Leben und der Pensionist*innenklubs von der Schauspielerin Susi
Stach, den Autor*innen Marie-Theres Arnbom, Patricia Brooks und
Kornelius Taxenbach sowie von Daniel Landau, der unter anderem
zahlreiche zivilgesellschaftliche Projekte mitinitiierte, vorgelesen.

Zwtl.: Über die Häuser zum Leben

Die Häuser zum Leben sind mit 30 Pensionist*innen-Wohnhäusern in
21 Wiener Gemeindebezirken der größte Anbieter von Senior*
innenbetreuung in Österreich. Die Häuser zum Leben bieten die meisten
Pflege- und Wohnplätze im Land an. Zudem besuchen tausende ältere
Menschen täglich die wienweiten Pensionist*innenklubs für die Stadt
Wien, die ebenfalls von den Häusern zum Leben betrieben werden. Die
Häuser zum Leben werden gefördert vom Fonds Soziales Wien (FSW) aus
Mitteln der Stadt Wien.

Österreichischer Vorlesetag in den Häusern zum Leben und
Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien

Am Österreichischen Vorlesetag, dem 26. März 2026, werden die
Sieger*innentexte an fünf verschiedenen Standorten der Häuser zum
Leben und der Pensionist*innenklubs von der Schauspielerin Susi
Stach, den Autor*innen Marie-Theres Arnbom, Patricia Brooks und
Kornelius Taxenbach sowie von Daniel Landau, der unter anderem
zahlreiche zivilgesellschaftliche Projekte mitinitiierte,
vorgelesen.

Datum: 26.3.2026, um 15:00 Uhr
Ort: Häuser zum Leben und Pensionist*innenklubs für die Stadt
Wien
Url: https://kwp.at/pensionistenklubs/vorlesetag-2026-zuhoeren-und-inspirieren-lassen/