Was Pflege in Zukunft braucht: Telemedizin und digitales Pflegebett zur Entlastung von Pflegekräften

Wien (OTS) – Die Altersversorgung steht vor großen Herausforderungen:
Der
Pflegebedarf wächst, während Fachkräfte knapp sind. Umso wichtiger
ist es, neue Wege zu gehen und den Pflegealltag durch digitale
Lösungen zu erleichtern. Die Barmherzige Schwestern Pflege & Wohnen,
ein Unternehmen der Courage Gruppe, testet derzeit mit innovativen
Projekten, wie Technik sinnvoll in den Pflegealltag integriert werden
kann. Das Ziel: Entlastung für das Pflegepersonal und mehr Zeit für
Menschlichkeit und echte Fürsorge.

Bei der Einführung digitaler Innovationen setzt das Unternehmen
auf einen praktischen Ansatz: Jede neue Technologie wird zunächst
gründlich getestet, um sicherzustellen, dass sie im Pflegealltag
tatsächlich einen Mehrwert bietet. Nur wenn eine Lösung während
dieser Testphase konkrete Vorteile zeigt – mehr Komfort für die
Bewohner*innen, Entlastung der Pflegekräfte und effizientere
Pflegeprozesse – wird sie dauerhaft in den Pflegealltag integriert.

Zwtl.: Telemedizin für Hospiz-Bewohner*innen

Ein weiterer Schritt in die Zukunft der Pflege ist die Einführung
der Televisite im Hospiz St. Katharina. Hier wird bald eine
telemedizinische Sprechstunde mit den betreuenden Ärzten möglich
sein. Das System „Docs in Clouds“ ist direkt mit der digitalen
Pflegedokumentation verknüpft, sodass auch Untersuchungen wie
Blutzuckermessungen, EKGs oder der Einsatz eines digitalen
Stethoskops ganz einfach mit telemedizinischer Rücksprache
durchgeführt werden können. Das verbessert nicht nur die medizinische
Versorgung der Hospiz-Bewohner*innen, sondern entlastet auch das
Pflegepersonal spürbar.

Zwtl.: Hightech im Pflegehaus: Digitales Pflegebett im Test

Im Pflegehaus St. Louise wird derzeit ein digitales Pflegebett
getestet – für einen effizienteren Pflegeprozess und mehr Komfort,
vor allem für immobile Bewohner*innen. Das innovative Bett bringt
jede Menge smarte Funktionen mit: Eine integrierte Waage mit
täglichem BMI-Check sorgt für kontinuierliche Gesundheitsüberwachung,
ein Frühwarnsystem bei Bettausstieg alarmiert frühzeitig das
Pflegepersonal, und Feuchtigkeitssensoren sowie eine ergonomische
Liegefläche helfen, Dekubitus vorzubeugen und das Wohlbefinden der
Bewohner*innen zu steigern. Die durchdachte Technologie ist in die
bestehenden Systeme integriert, damit das Pflege-Team noch präziser
und sicherer arbeiten kann. Derzeit wird das Bett intensiv getestet –
um die Pflege Schritt für Schritt in die digitale Zukunft zu bringen.

Zwtl.: Digitale Pflegedokumentation – Einfacher, schneller,
effizienter

Mit der digitalen Pflegedokumentation am Smartphone gehen die
Pflegehäuser St. Katharina und St. Louise einen weiteren Schritt in
eine Zukunft papierloser und hocheffizienter Pflege. Pflegekräfte
können Daten im Zuge der Pflegetätigkeit direkt auf ihren Smartphones
eintragen. Das bedeutet: weniger administrativer Aufwand, schnelleres
Dokumentieren und flexibleres Arbeiten. Das Pflegepersonal greift
sofort und direkt auf alle relevanten Informationen zu. Damit
gewinnen alle, Mitarbeitende und Bewohnende, denn es bleibt mehr Zeit
für das Wesentliche: die individuelle Betreuung.

Zwtl.: Digitale Erlebniswelt im „Seniorenwohnen“

Die Bewohner*innen im Seniorenwohnen St. Louise testen einen
neuen, digitalen Aktivtisch zum Spielen, Malen, Puzzeln, Rätseln und
Entspannen. Das Board hat viele unterschiedliche Funktionen und wird
von den Seniorinnen und Senioren begeistert genutzt – für jede und
jeden ist etwas dabei. Digitale Angebote wie der Aktivtisch schaffen
geistige Anreize für die Senior*innen, trainieren ihre Reflexe und
fördern die Gemeinschaft. Zusammen rätseln und spielen bringt
Abwechslung und Lebensfreude in den Alltag.

Zwtl.: Ein Blick auf die Zukunft – Es braucht mehr als nur Technik

Digitale Innovationen sind der Schlüssel zur modernen Pflege,
doch nur mit den richtigen Rahmenbedingungen kann ihr volles
Potenzial genutzt werden. Neue Berufsfelder im Pflegebereich sind
gefragt: Neben den Pflegekräften, die sich weiterhin auf die
individuelle Betreuung konzentrieren, braucht es Spezialist*innen,
die als „Übersetzer*innen“ zwischen Technik und Pflege fungieren. Sie
begleiten die Integration digitaler Lösungen und stellen sicher, dass
die Technologie stets im Einklang mit den Bedürfnissen der zu
pflegenden Menschen steht. Die Politik ist gefragt, jetzt zu handeln
und den Weg für neue Berufsfelder in der Pflege zu ebnen, diese aktiv
zu fördern und auszubauen. Mit dem Ziel: eine Zukunft, in der Pflege
nicht nur effizient, sondern vor allem menschlich bleibt – und in der
Technik nicht nur ein Werkzeug, sondern ein echter Partner für die
Pflege ist.

Zwtl.: Barmherzige Schwestern Pflege GmbH

Die Barmherzige Schwestern Pflege GmbH betreut Menschen, die
meist aufgrund zunehmenden Alters Unterstützung im Alltag in Anspruch
nehmen möchten. Das Unternehmen der Courage Gruppe ist derzeit mit
mehr als 220 Mitarbeitenden an neun Standorten in Wien und
Niederösterreich tätig und entwickelt neue Pflege- und Wohnformen für
Menschen mit Betreuungswunsch, um die Lücke zwischen dem Leben zu
Hause und in einem Pflegehaus nachhaltig zu schließen. Dabei
ermöglicht die professionelle und fürsorgliche Form der Pflege &
Betreuung ein selbstbestimmtes Altern und ist den Bedürfnissen der
Menschen zugewandt – mit Würde, Sicherheit und Orientierung. Die
Einrichtungen der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH sind christlich,
gemeinnützig und mildtätig und stehen allen Menschen offen.
www.bhs.or.at