Wien (OTS) – Die Agrarmarkt Austria (AMA) zahlt auch heuer den
zweiten Teil der
Leistungsabgeltungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
pünktlich mit Ende Juni an Österreichs Bäuerinnen und Bauern aus.
Besonders in der aktuell herausfordernden Situation mit stark
gestiegenen Betriebsmitteln und sinkenden Erzeugerpreisen leisten die
Zahlungen einen wichtigen Beitrag zur Stabilität und
Planungssicherheit unserer bäuerlichen Familienbetriebe. Die
Zahlungen tragen zudem wesentlich zur Sicherung der heimischen
Versorgung mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln bei.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont:
„Verlässlichkeit ist immer wichtig, aber besonders in
herausfordernden Zeiten unverzichtbar. Deshalb sorgen wir auch heuer
dafür, dass die Leistungsabgeltungen pünktlich bei unseren Bäuerinnen
und Bauern ankommen. Die Zahlungen schaffen Planungssicherheit und
bieten Anreize, nachhaltig zu wirtschaften und die Versorgung
Österreichs mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln
sicherzustellen.“
Die zweite Teilzahlung der GAP-Zahlungen für das Antragsjahr 2025
wird am 29. Juni 2026 durch die AMA angewiesen. Sie umfasst unter
anderem die vollständige Vergütung der Maßnahme „Begrünung-
Zwischenfrucht“ sowie die 25 % Restzahlungen des Agrarumweltprogramms
ÖPUL und der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete. Die erste
Teilzahlung erfolgte ebenfalls planmäßig bereits im Dezember 2025.
Im Doppelbudget 2027/28 wurden ohne Kürzung 3 Mrd. Euro Mittel
der Gemeinsamen Agrarpolitik abgesichert, die direkt bei den
Betrieben ankommen. Dazu zählen u.a. ÖPUL-, Bio-, Bergbauern- und
Investitionsförderungen. Die Hauptauszahlung erfolgt wie gewohnt im
Dezember – gemeinsam mit der ebenfalls im Doppelbudget beschlossenen
Agrardieselrückvergütung, die um ein Jahr auf Dezember 2026
vorgezogen wird.
„Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten täglich weit mehr als die
Produktion hochwertiger Lebensmittel. Sie pflegen unsere
Kulturlandschaft, stärken den ländlichen Raum, wirtschaften
nachhaltig und tragen Verantwortung für kommende Generationen. Diese
umfassenden Mehrleistungen verdienen eine klare und angemessene
Anerkennung – ich danke unseren Bäuerinnen und Bauern für euren
unverzichtbaren Einsatz“, so Totschnig.