SPÖ-Lindner: Anklage gegen Pecs-PRIDE ist das nächste Kapitel in Orbans Kampf gegen Menschenrechte

Wien (OTS) – Gestern Abend wurde bekannt, dass nach der Anklage gegen
den
Budapester Bürgermeister nun auch der Organisator der zweiten
ungarischen PRIDE-Demonstration im vergangenen Jahr angeklagt wurde.
Auch dem 32-jährigen Lehrer Geza Buzas-Habel droht nun bis zu einem
Jahr Haft. Für SPÖ-LGBTIQ+ Sprecher Mario Lindner steht angesichts
der systematischen Verfolgung von Menschenrechtsaktivist:innen durch
das ungarische Justizsystem fest: „Orban und seine Handlanger
verschärfen angesichts ihrer drohenden Wahlniederlage im April
nochmals ihre Angriffe auf all jene Kräfte, die sich für ein
weltoffenes, rechtsstaatliches Ungarn einsetzen. Unsere volle
Solidarität gilt deshalb Geza Buzas-Habel in Pecs, Gergely Karácsony
in Budapest und allen Ungar*innen, die für ein modernes Ungarn in
einem geeinten Europa eintreten!“ ****

Gerade angesichts der aktuellen Entwicklungen fordert Lindner,
der selbst an der Budapest PRIDE 2025 teilgenommen hat, europäischen
und auch bilateralen Druck zum Schutz der ungarischen
Zivilgesellschaft: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn wenige
Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt Menschenrechte,
die Versammlungsfreiheit und die Rechtsstaatlichkeit mit Füßen
getreten werden!“ Umso wichtiger war es aus seiner Sicht, dass auch
Aktivist:innen aus Österreich und von der sozialdemokratischen LGBTIQ
+ Organisation SoHo an der nun strafrechtlich verfolgten Pecs-PRIDE
in Südungarn teilgenommen haben. (Schluss) bj