Spargelsaison am Start: Regionaler Spargel ab April im Handel

Wien (OTS) – Mit den ersten warmen Tagen steigt auch die Nachfrage
nach Spargel im
Lebensmitteleinzelhandel. Aktuell stammt das Angebot jedoch noch
ausschließlich aus dem Ausland, österreichischer Spargel ist derzeit
noch nicht verfügbar. Die regionale Ernte beginnt heuer
voraussichtlich Ende März/Anfang April. Ab dann wird auch
österreichischer Spargel im Handel verfügbar sein.

Spargel zählt zu den beliebtesten Frühlingsgemüsen und ist aus
der österreichischen Küche nicht wegzudenken. Frische, kurze
Transportwege und geprüfte Qualität machen regionalen Spargel
besonders attraktiv. Bis dieser jedoch im Handel erhältlich ist,
überbrücken Importe die Nachfrage.

Zwtl.: Noch kein österreichischer Spargel im Handel

Laut Versorgungsbilanz der Statistik Austria wurden im Jahr 2025
rund 4.300 Tonnen Spargel nach Österreich importiert. Die wichtigsten
Herkunftsländer waren Ungarn (31 %), Spanien und Italien (je 26 %),
Deutschland (7 %) sowie Peru (3 %).

Derzeit liegt in den Supermärkten ausschließlich importierte Ware
auf. Das ist saisonal üblich: Die österreichische Spargelernte
startet heuer Ende März/Anfang April und dauert traditionell bis zum
Johannistag am 24. Juni.

Zwtl.: Produktion leicht gestiegen, Markt stabil

Die österreichische Spargelproduktion lag 2025 bei rund 2.807
Tonnen und damit leicht über dem Vorjahr mit 2.723 Tonnen. Rund zwei
Drittel entfielen auf weißen Spargel, etwa ein Drittel auf grünen
Spargel (Chart 1).

Im Lebensmitteleinzelhandel zeigte sich zuletzt eine leicht
rückläufige Mengenentwicklung: 2025 wurden rund 2.247 Tonnen verkauft
(2024: 2.381 Tonnen), während der Umsatz auf knapp 22 Millionen Euro
anstieg (Chart 2). Höhere Preise und eine etwas spätere Ernte führten
zu einer stärkeren Präsenz importierter Ware im Handel.

Zwtl.: Niederösterreich bleibt führend

Der Spargelanbau konzentriert sich weiterhin auf wenige Regionen:
Niederösterreich ist mit rund 65 % der Produktion das wichtigste
Bundesland, gefolgt von Oberösterreich mit etwa 18 %. Gemeinsam
bilden sie das Zentrum des heimischen Spargelanbaus (Chart 1).

Zwtl.: Spargel bleibt beliebt

Mit einer Käuferreichweite von rund 33% bleibt Spargel ein fester
Bestandteil im Einkaufskorb vieler Haushalte. Die durchschnittliche
Einkaufsmenge pro Haushalt liegt stabil bei rund 1,7 Kilogramm. Rund
ein Viertel des Spargels stammt aus biologischer Produktion (Chart 3)
.

Noch müssen Konsumentinnen und Konsumenten auf heimischen Spargel
warten. Mit steigenden Temperaturen wird ab Ende März/Anfang April
österreichischer Spargel in den Handel kommen – händisch frisch
gestochen, regional produziert und mit geprüfter Qualität.

Zwtl.: Regionale Qualität erkennen

Wer beim Einkauf auf regionale Herkunft achten möchte, sollte
gezielt zum rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel greifen. Dieses garantiert,
dass der Spargel zu 100 % in Österreich angebaut und geerntet wurde
und strengen Qualitätskontrollen unterliegt.

„Gerade bei sensiblen Frischeprodukten wie Spargel spielt die
Herkunft eine zentrale Rolle. Österreichischer Spargel steht für
kurze Transportwege, Frische und nachvollziehbare Qualität. Das macht
ihn zu etwas Besonderem“, so die AMA-Marketing Geschäftsführerin
Christina Mutenthaler-Sipek.

Die AMA-Gütesiegel-Betriebe produzieren nach dem anerkannten
Qualitätssicherungssystem AMAG.A.P., das für besonders hohe
Anforderungen steht. Aktuell sind 40 Spargelbetriebe nach AMAG.A.P.
zertifiziert. Zentrale Elemente der Produktion sind ein gezielter
Einsatz von Pflanzenschutzmaßnahmen sowie eine lückenlose
Rückverfolgbarkeit. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln werden
laufend überprüft – im Rahmen eines umfassenden, risikobasierten
Kontrollplans.

Fotos und Charts finden Sie zum download unter:
https://b2b.amainfo.at/de-at/presse-
aktuelles/presse/pressemitteilungen/2026/spargelsaison-am-start