Wien (OTS) – Die Ballsaison 2025/26 schickt sich an, alle Rekorde zu
brechen:
Erstmals werden am Ende der Wiener Ballsaison mehr als 600.000
Besucherinnen und Besucher ihre Walzerrunden auf zumindest einer
Ballveranstaltung gedreht haben. „Fast alle Bälle sind ausverkauft,
es gibt nur noch wenige Restkarten“, resümiert Dominic Schmid, Obmann
der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft vor dem Höhepunkt der
Wiener Ballsaison.
„Was wir beobachten, ist eine Modernisierung und
Professionalisierung der Bälle. Durch moderne Marketingstrategien,
neue Themenformate und differenzierte Preismodelle ist das Angebot
breiter und zugänglicher geworden“, sieht Schmid eine
Weiterentwicklung bei den Bällen – mit Folgen: „Die Wiener Bälle
profitieren vom Trend zum erlebnisorientierten Konsumverhalten.
Kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse werden zunehmend höher
bewertet und der Ballabend als besonderes Erlebnis wahrgenommen. Da
will man gerne dabei sein.“ Das macht sich in den Bilanzen der
Ballveranstalter, aber auch begleitenden Branchen – von
Taxiunternehmen, über Hotels für internationale Gäste, Restaurants
bis hin zu Schneidern und Friseuren – bemerkbar.
„Wenn die Ballsaison mit 17. Februar am Faschingsdienstag endet,
wird sie dem Standort Wien einen Umsatz von mehr als 235 Millionen
Euro beschert haben. Das bedeutet einen neuen Rekordwert nach den
rund 205 Millionen im Vorjahr“, so Schmid, der auch noch auf ein
besonderes Abschlussevent hinweist: „Die Wiener Tanzschulen eröffnen
die Ballsaison nicht nur mit einer Quadrille am Graben, die auf
Instagram mehr als 500.000 Mal gesehen wurde, sie laden auch zum
Abschluss dorthin. Am Faschingsdienstag lassen sie mit einem letzten
Walzer ebendort die Narrensaison ausklingen.“
Veranstaltungshinweis
„Der letzte Tanz“ – Ausklang der Faschingssaison mit den Wiener
Tanzschulen: Am 17. Februar um 16 Uhr am Graben beim Stephansplatz.