ÖVP – Zierfuß/Keri: Pinke „Auszeit-WG“ als Millionengrab – Kostenexplosion noch vor dem Start

Wien (OTS) – Die Anfragebeantwortung von Neos-Vizebürgermeisterin
Bettina
Emmerling zur geplanten „Auszeit-WG“ für unmündige Intensivtäter
offenbart schon vor der Eröffnung ein massives Managementversagen der
rot-pinken Stadtregierung. „Noch bevor die Auszeit-WG überhaupt ihre
Türen öffnet, explodieren die Kosten auf fast eine Million Euro – das
entspricht rund 1.300 Euro pro Kind und Tag. In den geplanten zwölf
Wochen kann kaum geheilt werden, was in zwölf Jahren eines
Kinderlebens schiefgelaufen ist. Notwendig sind eine Absenkung des
Strafmündigkeitsalters sowie ein klares Folgekonzept, das über pinke
PR hinausgeht“, kritisiert Harald Zierfuß, Klubobmann der Wiener
Volkspartei.

Kostenexplosion und dubiose Mietverhältnisse

Ursprünglich mit 800.000 Euro budgetiert, belaufen sich die
jährlichen Kosten laut Anfragebeantwortung mittlerweile auf 995.000
Euro. Zudem steht die Liegenschaft im Eigentum der Stadt Wien,
während der Verein „Neue Wege“ ein „Superädifikat“ betreibt. Obwohl
30.000 Euro für Umbauten kalkulatorisch „angenommen“ wurden, liegen
die tatsächlichen Kosten bis heute nicht vor.

Schwammiges Konzept und versteckter Freiheitsentzug

Das Betreuungskonzept wirft rechtliche Fragen auf: Ein „Stufenplan“
sieht unter anderem das aktive „Hindern am selbstständigen Verlassen
des Hauses“ vor. „Hier bewegen wir uns im hochsensiblen Bereich des
Freiheitsentzugs. Gleichzeitig sind die Erfolgsindikatoren eine reine
Farce“, betont Sabine Keri, Familiensprecherin der Wiener
Volkspartei. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung definiert als Erfolg bereits
die bloße „Verringerung“ destruktiver Muster. „Das Trainieren von
Zusammenleben oder das Erarbeiten von nicht näher definierten
‚Skills‘ sind bloße Worthülsen statt messbarer Indikatoren. Die
Wiener erwarten echte Maßnahmen statt eines pinken Show-Projekts ohne
Hand und Fuß“, so Keri weiter.

„Diese millionenschwere Scheinlösung ist das Zeugnis einer rot-pinken
Versagenspolitik, die auf Kosten der Steuerzahler teure PR-Projekte
inszeniert. Notwendig sind eine Absenkung des Strafmündigkeitsalters
sowie ein klares Konzept für jugendliche Straftäter inklusive
Folgekonzept, das über ein neues pinkes PR-Konzept hinausgeht“, so
Zierfuß und Keri abschließend.