Wien (OTS) – Die Magistratsabteilung Straßenverwaltung und Straßenbau
der Stadt
Wien (MA 28) hat den 2. Platz beim renommierten österreichweiten
Abfallwirtschaftspreis „Phönix“ gewonnen! Der heuer bereits zum 18.
Mal vom Bundesministerium für Klima- und Umweltschutz (BMLUK) und
ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband)
vergebene Preis würdigt herausragende Projekte, die einen messbaren
Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten. Mit
insgesamt 71 eingereichten Projekten zeigt sich eindrucksvoll die
steigende Innovationskraft und Bedeutung der Abfall- und
Ressourcenwirtschaft. Die MA 28 konnte sich in diesem hochkarätigen
Umfeld erfolgreich positionieren und erreichte in der Kategorie „Best
Project“ den hervorragenden 2. Platz mit dem Projekt „Vom Ausbau zum
Wiedereinbau: Ressourcenschonung im Straßenbau“. Es beinhaltet einen
umfassenden Maßnahmenmix zur Wiederverwertung von Materialien und
Reduktion des Abfallaufkommens beim Bau und Erhalt öffentlicher
Infrastruktur.
„Wir sind mit der MA 28 in der ganzen Stadt unterwegs, um unter
dem Motto ‚Raus aus dem Asphalt‘ Plätze und Straßen zu entsiegeln,
mit versickerungsfähiger Pflasterung zu versehen und zu begrünen.
Auch das Radwegenetz bauen wir laufend weiter aus, um damit
umweltschonende Mobilität zu fördern. Recycling, Kreislaufwirtschaft
und ein ressourcenschonender Umgang mit Materialien spielt für die
Stadt eine zentrale Rolle. Ich schätze die Innovationsleistung der MA
28 sehr und freue mich über diese Anerkennung“, gratuliert
Planungsstadträtin Ulli Sima den Kolleg*innen der MA 28.
Innovation und Nachhaltigkeit als Leitprinzip
Der moderne Straßenbau ist auf große Mengen begrenzt verfügbarer
Primärrohstoffe wie Bitumen, Gesteinskörnungen, Granitmaterialien und
Metalle angewiesen. Die MA 28 begegnet dieser Herausforderung mit
einem ganzheitlichen und systematischen Maßnahmenpaket, das
konsequent auf Ressourcenschonung, Wiederverwertung und
Kreislaufwirtschaft setzt.
Ein zentraler Hebel dabei ist die verbindliche Festlegung von
Mindestquoten für den Einsatz von Ausbauasphalt. Diese Vorgaben
werden sowohl als Vertragsbestandteile als auch als
Zuschlagskriterien in Vergabeverfahren verankert und stellen sicher,
dass Recyclingmaterialien systematisch und qualitätsgesichert
eingesetzt werden. In ungebundenen Tragschichten kommen bereits heute
zu 100 Prozent Recyclingmaterialien zum Einsatz.
„Diese Auszeichnung würdigt vor allem die hohe technische
Kompetenz unserer Expertinnen und Experten in der MA 28. Mit ihrem
großen fachlichen Know-how und ihrem Innovationsgeist gelingt es uns,
ressourcenschonende Lösungen im Straßenbau erfolgreich umzusetzen und
neue Standards in der öffentlichen Verwaltung zu setzen. Gleichzeitig
geben wir damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der
Bauwirtschaft“, erklärt Wolfgang Ablinger, Leiter des Bereichs Bau-
und Erhaltungsmanagement der MA 28.
Höchste Qualität bei maximaler Ressourceneffizienz
Darüber hinaus werden Pflastersteine und Metallbauteile
systematisch gesammelt, auf eigenen Lagerflächen gelagert, bei Bedarf
aufbereitet und wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Ergänzend
übergibt die MA 28 ausgeschriebene Pflastermaterialien an
Vertragspartner, die diese professionell aufbereiten und einer
erneuten Nutzung zuführen.
Dieses innovative Vorgehen zeigt deutlich: Ressourcenschonung und
höchste infrastrukturelle Qualität schließen einander nicht aus,
sondern sind im Wiener Straßenbau untrennbar miteinander verbunden.
Impulse für die gesamte Branche
Das umfassende Maßnahmenbündel der MA 28 leistet einen
wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Abfallaufkommens, zur Schonung
natürlicher Ressourcen und zur Verringerung des Deponiebedarfs.
Gleichzeitig setzt es wichtige Innovationsimpulse für die Bau- und
Recyclingindustrie: Bestehende Anlagen werden weiter optimiert, neue
Technologien und Produkte entwickelt und steigende
Qualitätsanforderungen erfolgreich erfüllt.
Mit diesem Projekt beweist die MA 28, dass sie nicht nur eine
verlässliche Garantin für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur
ist, sondern auch eine treibende Kraft für nachhaltige Innovationen,
die den Wienerinnen und Wienern langfristig zugutekommen.
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