Wien (OTS) – – Zwei von drei Österreicher:innen (66 Prozent) nutzen
Immobilienportale und Websites von Maklerunternehmen für die Suche
nach dem neuen Zuhause
– Ebenfalls stark genutzt wird das persönliche Umfeld (37 Prozent)
– Printmedien nach wie vor relevant, Suche auf Social Media mit
Unsicherheiten verbunden
Viele Österreicher:innen werden heuer wieder konkret über den Haus-
oder Wohnungskauf nachdenken, so der Ausblick von s REAL Immobilien.
Wie sie dabei nach Immobilien suchen, hat TQS im Auftrag des
Immobiliendienstleisters nun repräsentativ erhoben. Mit in Summe 66
Prozent sind Immobilienportale und Websites von Maklerunternehmen die
mit Abstand beliebtesten Kanäle, wobei nur 24 Prozent dort auch ein
Suchprofil bzw. einen Suchagenten anlegen. Weitere beliebte digitale
Kanäle sind Suchmaschinen (29 Prozent). Online-Ausgaben von Zeitungen
oder Nachrichtenportale werden von nur zwölf Prozent der
Österreicher:innen genutzt.
Jede:r dritte Österreicher:in (konkret 37 Prozent) hört sich im
persönlichen Umfeld, also bei Freund:innen, Familie und Bekannten,
um. Weiterhin beliebt sind außerdem Aushänge im Schaufenster der
Maklerbüros (22 Prozent). Zirka gleich viele Personen (21 Prozent)
informieren sich direkt bei Bauträgern und Projektentwicklern.
Immerhin 17 Prozent nutzen Printmedien, also gedruckte Zeitungen und
Immobilienbeilagen.
„ Die Ergebnisse zeigen die hohe Bedeutung digitaler Kanäle für
die Immobiliensuche, aber auch, dass persönliche Kontakte nach wie
vor relevant sind. Die Mischung macht es “ , fasst Martina Hirsch , s
REAL Geschäftsführerin, zusammen. „ Social Media und KI-Tools haben
Potenzial, wenn sie auf professionelle Anbieter:innen verweisen. Bei
Privatangeboten auf Social Media sollte man vorsichtig sein. “
Zwtl.: Suche auf Social Media mit Risiken verbunden
Auch Social Media bietet für 15 Prozent der Österreicher:innen
gute Möglichkeiten für ihre Immosuche: Konkret sind es zwölf Prozent,
die auf Facebook zurückgreifen, vier Prozent auf Instagram und/oder
zwei Prozent auf TikTok. ChatGPT und andere KI-Tools kommen aktuell
auf fünf Prozent. Während die Ergebnisse zu Digital, Print und
persönlichem Kontakt für alle Altersgruppen ähnlich sind, zeigt sich
bei Social Media und KI, dass diese deutlich häufiger von Menschen
zwischen 18 und 29 Jahren genutzt werden.
„ Wir sehen jedoch leider, dass Inserate von Privatpersonen auf
Social Media häufig unvollständig sind und die verpflichtenden
Angaben fehlen “ , weiß Martina Hirsch über diesen Kanal. „ Wenn kein
Profi, also keine Makler:innen oder kein Bauträger, beim
Immobilienkauf involviert ist, passiert es häufig, dass relevante
Immobilieninformationen oft auch unbeabsichtigt unter den Tisch
fallen. Das birgt große Risiken für Verkäufer:innen wie Käufer:innen.
“
Nichtsdestotrotz werden Social-Media-Kanäle, Künstliche
Intelligenz und digitale Plattformen in Zukunft an Bedeutung
gewinnen, ist Anton Holzapfel, Geschäftsführer des Österreichischen
Verbands der Immobilienwirtschaft (ÖVI), überzeugt: „ Wenn in rund
zehn Jahren die nächste Generation an Käufer:innen und
Verkäufer:innen in den Markt eintritt, wird sich auch die Rolle der
Makler:innen verändern. Sicherheit in Beratung und bei der
Entscheidungsfindung zu geben, wird dann noch relevanter. “
Zwtl.: Laufende Weiterbildung zentral
Daher setzt der Verband der Immobilienwirtschaft auch auf
laufende Weiterbildung. Holzapfel ergänzt: „ Nicht nur, dass
Makler:innen über die rechtlichen Vorgaben Bescheid wissen müssen –
sie müssen auch auf das Nutzungsverhalten der Kund:innen vorbereitet
sein. Das Leben wird in allen Bereichen digitaler – professionelle,
persönliche Beratung wird dabei an Relevanz gewinnen. Für
Immobilienprofis ist es auch deshalb unumgänglich, auf dem neuesten
Stand zu bleiben und Weiterbildungen zu besuchen. “ Dabei geht es
nicht nur um das 1×1 der Immobilienbranche, sondern auch um
topaktuelle Themen wie Digitalisierung und agentische KI,
Geldwäscheprävention sowie ESG-Anforderungen.
Der ÖVI fokussiert neben der Interessenvertretung seiner
Mitglieder – darunter s REAL – auf ein umfangreiches
Weiterbildungsangebot sowie die Nachwuchsförderung. „ Wir setzen auf
unseren Nachwuchs und uns daher für diesen ein. Neu-Makler:innen
sollen Fachwissen und praktische Erfahrung sammeln, aber auch Teil
unseres Netzwerks werden “ , sagt Martina Hirsch . „ Durch laufenden
Austausch und Zusammenarbeit stellen wir die stetige
Weiterentwicklung unserer Branche sicher, um unseren Kund:innen stets
das bestmögliche Angebot machen zu können. “
Fotos (Abdruck honorarfrei):
Foto 01: Martina Hirsch, Geschäftsführerin s REAL © Nussbaumer
Photography
Foto 02: Anton Holzapfel, Geschäftsführer Österreichischer
Verband der Immobilienwirtschaft © Christian Fürthner
Grafik: Über welche Kanäle informieren sich Interessent:innen bei
der Immobiliensuche, Quelle: TQS/s REAL
Über s REAL Immobilien
s REAL Immobilien wurde Ende 1979 gegründet und ist seither
darauf spezialisiert, Menschen in allen Fragen rund um die Immobilie
zu unterstützen. s REAL ist ein Tochterunternehmen der Erste Bank und
Sparkassen. Damit verfügt das Immobilienunternehmen über ein
umfangreiches Netzwerk an Spezialist:innen in ganz Österreich sowie
breites Know-how für alle Arten von Immobilienveranlagungen und
Finanzierungen. s REAL positioniert sich als hybrides – also analoges
und digitales – Immobilienmaklerunternehmen.