Wien (OTS) – Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
und das
Institut für Höhere Studien (IHS) rücken zusammen. ÖAW-Präsident
Heinz Faßmann und Holger Bonin, wissenschaftlicher Direktor des IHS,
unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, in dem das Bekenntnis zu
einer vertieften Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht wird.
Die Kooperation umfasst die Initiierung gemeinsamer
Forschungsaktivitäten, die Nutzung interdisziplinärer Schnittstellen
sowie die Förderung des Austauschs zwischen dem IHS und den
sozialwissenschaftlichen Instituten der ÖAW – insbesondere dem
Institut für Demographie, dem Institut für Stadt- und
Regionalforschung, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und dem
Institut für Vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung.
Präsident Faßmann sagt: „In unserer fragmentierten
Forschungslandschaft sind Initiativen wie diese essentiell. Wir
vermeiden doppelte Strukturen, profitieren voneinander und werten
damit die sozialwissenschaftliche Forschung sowie die Politik- und
Gesellschaftsberatung wesentlich auf. Mit der künftigen
Zusammenarbeit loten wir zudem aus, ob eine stärkere Eingliederung
des IHS in die Akademie zielführend ist.“
„Die Verbindung zweier zentraler Forschungsinstitutionen stärkt
die österreichische Wirtschafts- und Sozialforschung und verleiht ihr
international noch mehr Profil“, so IHS-Präsident Fischler. „Unsere
Kooperationsvereinbarung ist daher ein wichtiger Meilenstein.“ IHS-
Direktor Bonin ergänzt: „Mit dieser strategischen Partnerschaft
schlagen wir ein neues Kapitel der Zusammenarbeit auf. IHS und
Akademie zeigen damit: Wir möchten uns wissenschaftlich und
organisatorisch so eng es geht verzahnen.“
Die komplementären Expertisen des IHS und der ÖAW sind
ausgezeichnete Voraussetzungen für eine produktive Zusammenarbeit.
Mit den drei Disziplinen Ökonomie, Soziologie und Politikwissenschaft
ergänzt und verstärkt das IHS das breite Forschungsportfolio der
Akademie. Besonders im Fokus stehen sollen zukünftig die breite
Erforschung der wechselseitigen Beziehung von Technologie und
Gesellschaft, sowie der Zusammenhänge zwischen demographischen,
wirtschaftlichen und sozialen Prozessen.