NÖAAB Seitner: „Wer Bildungssprecher sein will, sollte sich in der Bildungslandschaft auskennen“

St. Pölten (OTS) – Katja Seitner, Landesgeschäftsführerin des
Niederösterreichischen
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB) weist die jüngsten
freiheitlichen Angriffe auf die Bildungsdirektion Niederösterreich
entschieden zurück. „Die FPÖ versucht, die Bildungsdirektion als
Problem darzustellen und damit die hervorragende Arbeit tausender
Pädagoginnen und Pädagogen zu diskreditieren. Wir lassen nicht zu,
dass die FPÖ unsere Schulen schlechtredet“, stellt Seitner klar: „Ich
bin gerne bereit, Fiedler eine Schulung über die Kompetenzverteilung
im Bildungswesen zu geben.“

Die NÖAAB-Landesgeschäftsführerin erinnert Fiedler daran, dass
die Schulqualitätsmanager Bundesbedienstete sind: „Wer versucht, hier
der Bildungsdirektion NÖ Verantwortung zuzuschieben, verschweigt
bewusst, dass die Zuteilung dieser Ressourcen beim Bund liegt und
nicht beim Land.“

Besonders deutlich weist Seitner die freiheitliche Kritik am
Anmeldeformular mit mehreren Geschlechterangaben zurück. Die
unterschiedlichen Geschlechtskategorien beruhen ausschließlich auf
bundesrechtlichen Vorgaben. Auch hier ist der Bundesminister der
zuständige Ansprechpartner. Wenn der freiheitliche Bildungssprecher
diesen Umstand verschweigt, muss man sich fragen, ob er tatsächlich
nicht informiert ist oder bewusst die Unwahrheit sagt.“

Abschließend betont die NÖAAB-Landesgeschäftsführerin: „Wir
stehen für eine sachliche, lösungsorientierte Bildungspolitik, die
Probleme erkennt und löst. Wir stehen hinter unseren Pädagoginnen und
Pädagogen und hinter einer Bildungsdirektion, die Tag für Tag
hervorragende Arbeit leistet. Was wir nicht akzeptieren, sind
politische Inszenierungen, das Schlechtreden ganzer Berufsgruppen und
das bewusste Verdrehen von Fakten. Die FPÖ betreibt Panik statt
Verantwortung – und das schadet unseren Schulen und unseren Kindern.“