Wien (OTS) – In der vergangenen Woche starben vier Motorradlenker und
jeweils eine
Fußgängerin, Leichtmotorradlenker, Lkw-Lenker, Pkw-Lenker und
Traktorlenker bei Verkehrsunfällen. Zu einem besonders tragischen
Verkehrsunfall kam es am Freitag, 3. Juli 2026, im Bezirk Hartberg-
Fürstenfeld, Steiermark, bei dem die oben erwähnte Fußgängerin
getötet wurde. Ein 62-jähriger Lkw-Lenker dürfte, vermutlich aufgrund
gesundheitlicher Probleme, auf einer Landesstraße B von der Fahrbahn
abgekommen sein und prallte in ein Geschäftslokal. Das Schwerfahrzeug
durchbrach die Hausmauer und verletzte zwei Frauen im Inneren des
Gebäudes teils schwer. Der Lenker wurde mit leichten Verletzungen aus
dem Führerhaus geborgen. Erst nach der teilweisen Bergung des Lkws
wurde die 60-jährige Inhaberin des Geschäftes mit tödlichen
Verletzungen aufgefunden. Das Geschäftslokal wurde zur Gänze
zerstört, wobei auch das darüberliegende Wohnhaus bis auf Weiteres
unbewohnbar bleibt. Am Wochenende, zu Beginn der Sommerferien im
Burgenland, Niederösterreich und Wien, verunglückten fünf der neun
verstorbenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B und je
eine auf einer Autobahn, Landesstraße L und Gemeindestraße ums Leben.
Vier Verkehrstote mussten in der Steiermark, zwei in Oberösterreich
und jeweils einer in Kärnten, Niederösterreich und Tirol beklagt
werden.
Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils zwei Fällen eine
gesundheitliche Beeinträchtigung des Lenkers, eine nicht angepasste
Geschwindigkeit, Unachtsamkeit/Ablenkung und eine Vorrangverletzung
und in einem Fall eine Alkoholisierung. Drei tödliche Verkehrsunfälle
waren Alleinunfälle und ein Verkehrstoter war ausländischer
Staatsangehöriger.
Vom 1. Jänner bis 5. Juli 2026 gab es im österreichischen
Straßennetz 167 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum
2025 waren es 181 und 2024 144.