Mehr als 14.000 Wegunfälle im Jahr 2024: AK-Tipps für einen sicheren Weg zur Arbeit bei Eis, Glätte und Dunkelheit

Linz (OTS) – Erst Schneefall oder Regen, dann klirrende Kälte: Für
Beschäftigte,
die ihren Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen, ist das eine gefährliche
Kombination. Allein im Jahr 2024 gab es in Österreich mehr als 14.000
anerkannte Wegeunfälle. Immer wieder sind auch Fußgänger:innen
betroffen, die auf vereisten oder nassen Flächen ausrutschen.

In den Wintermonaten steigt das Risiko, auf glatten Wegen und
Straßen zu stürzen, deutlich an. Am besten schützt man sich davor mit
festen Schuhen mit rutschfester Profilsohle, Schuhspikes oder
speziellen Überziehern, die den Halt verbessern. Gefährliche Stellen
wie glatte oder ungeräumte Wege sollten möglichst gemieden werden.
Besonders an sehr kalten Tagen empfiehlt es sich, für den Arbeitsweg
mehr Zeit einzuplanen.

Reflektierend, fluoreszierend, gut sichtbar
Im Herbst und Winter bestreiten viele Beschäftigte den Weg zur Arbeit
und wieder nach Hause im Dunkeln. Regen, Schneetreiben und schlechte
Sicht erschweren es zusätzlich, rechtzeitig gesehen zu werden. Helle
Kleidung erhöht die Sichtbarkeit, noch besser ist reflektierendes
Material, das Scheinwerferlicht direkt zur fahrenden Person im Auto
zurückwirft. So können Autofahrer:innen Menschen bereits aus bis zu
140 Metern Entfernung erkennen, mit dunkler Kleidung oft erst ab 25
Metern.

Fluoreszierende Farben wie Rot, Orange oder Gelb sorgen bei
Tageslicht und in der Dämmerung für besonders gute Sichtbarkeit und
einen starken Farbkontrast. Werden LEDs an der Kleidung verwendet,
ist darauf zu achten, dass sie andere Verkehrsteilnehmende nicht
blenden.

Stürzen Arbeitnehmer:innen trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auf dem
direkten Weg zur Arbeit, stehen sie unter dem Schutz der gesetzlichen
Unfallversicherung. Sie übernimmt die Kosten für Heilbehandlung und
gegebenenfalls anschließende Rehabilitation. „ Wichtig ist, dass der
Unfall sowohl der gesetzlichen Unfallversicherung als auch dem
Arbeitgeber gemeldet wird “, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.