Wien (OTS) – „Der brutale mutmaßlich linksextreme Angriff auf
katholische
Couleurstudenten ist auf das Schärfste zu verurteilen. Berichten
zufolge wurden die beiden Couleurstudenten zunächst verbal
angegriffen, beraubt und anschließend gewaltsam attackiert, wobei
ihnen derart schwere Verletzungen zugefügt wurden, dass sie im
Krankenhaus, teils auch stationär, behandelt werden mussten. Dieser
Angriff überschreitet jegliche Grenzen eines demokratischen Diskurses
und muss lückenlos aufgeklärt werden. Angriffe aufgrund der
Zugehörigkeit zu einer katholischen Studentenverbindung oder
politischer Ansichten sind ein alarmierendes Zeichen politischer
Verrohung, das absolut nicht zu tolerieren ist“, reagiert der
Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, empört auf die
jüngsten Vorfälle in Innsbruck.
„Gewalt darf in unserer Gesellschaft niemals ein Mittel der
Auseinandersetzung sein. Angriffe auf politisch Andersdenkende sind
immer auch Angriffe auf die Grundprinzipien unserer Demokratie und
auf ein friedliches Zusammenleben. Besonders besorgniserregend ist
dabei auch die immer stärker werdende gesellschaftliche Tendenz, dass
Gewalt von Linksextremisten gegenüber konservativen und katholischen
Gruppen zunehmend hingenommen wird. Seitens der Volkspartei gilt ganz
klar: Null Toleranz für Extremismus jeglicher Herkunft. Dass
mutmaßlich Linksradikale aus ideologischer Verblendung heraus
pauschal Mitglieder einer Studentenverbindung angreifen, spricht mehr
als tausend Worte. Fakt ist: Gewalt hat in Österreich keinen Platz –
ganz gleich welche Motivation dahintersteckt“, so Marchetti
abschließend.