Intelligente Lösungen für Lieferketten, Fachkräfteentwicklung, Mehrwegverpackungen: Young Logistics Award 2025 zeigt Weg in die Zukunft

Wels (OTS) – Drei herausragende Projekte wurden heute mit dem Young
Logistics
Award 2025 für ihre ökologischen und ökonomischen Ansätze
ausgezeichnet. Der Zentralverband Spedition & Logistik würdigt damit
erneut die Innovationskraft junger Expert:innen in der
Logistikbranche. Eine wegweisende Plattformlösung zur europäischen
Lieferkettengesetzgebung, eine digitale Plattform zur
Fachkräfteentwicklung und ein Konzept zur Reduktion von
Verpackungsabfällen im E-Commerce zeigen, wie Zukunftskompetenz und
Nachhaltigkeit in der Logistik erfolgreich verbunden werden können.

Zwtl.: Impulsgeber für eine nachhaltige und innovative Logistik

Der Young Logistics Award motiviert Nachwuchskräfte, innovative
Lösungsansätze für ökologische und ökonomische Herausforderungen in
der Logistik zu finden. Die Jury aus Experten führender Unternehmen
vergab die Auszeichnungen an Projekte, die mit ihrer Praxisrelevanz,
Kreativität und Zukunftsfähigkeit überzeugten. Geehrt wurden die
Preisträger:innen von den beiden Vize-Präsident des Zentralverbands,
Wolfram Senger-Weiss und Peter Umundum. Für beide zeigen die
eingereichten Projekte eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft,
Engagement und Zukunftsorientierung in unserer Branche steckt und wie
viel analytische Tiefe und Fähigkeit zu praxisnahen Lösungen die
Teilnehmenden aufweisen. Die zehnköpfige, aus führenden Unternehmern
und Wissenschaftlern bestehende Jury wählte drei Projekte aufs
Podest:

Zwtl.: 1. Platz: Plattformlösung zur Europäischen
Lieferkettengesetzgebung

Den ersten Platz erzielten Michael Friesinger (29.07.1998) und
Moritz Trefzger (27.09.2000) von Kühne + Nagel in Wundschuh, die mit
„ClearTrace Consulting“ eine innovative Plattformlösung zur Umsetzung
der europäischen Lieferkettengesetzgebung entwickelt haben. Die
Plattform soll Unternehmen dabei unterstützen, die komplexen
Anforderungen des Lieferkettengesetzes effizient zu erfüllen und ihre
Nachhaltigkeitsziele transparent zu dokumentieren. Die Bündelung von
Informationen, automatisierte Prüfprozesse und eine
benutzerfreundliche Oberfläche führen zu einer erheblichen Zeit- und
Kostenersparnis. Gleichzeitig trägt die Plattform dazu bei,
ökologische und soziale Standards in der gesamten Wertschöpfungskette
zu verbessern. „Mit unserer Lösung möchten wir Unternehmen dabei
unterstützen, die gesetzlichen Vorgaben nicht nur einzuhalten,
sondern aktiv zur nachhaltigen Transformation der Branche
beizutragen“, so die Preisträger.

Zwtl.: 2. Platz: Digitale Plattform für Fachkräfteentwicklung

Den zweiten Rang belegte Lisa Osterland, (20.02.1999) von
Gebrüder Weiss, Salzburg, mit dem Projekt „360 SkillHub“, einer
digitalen Plattform zur gezielten Entwicklung und Qualifizierung von
Fachkräften in der Logistikbranche. Die Plattform bietet Unternehmen
und Beschäftigten maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote, digitale
Lernmodule und Vernetzungsmöglichkeiten mit Branchenexpert:innen.
Besonderes Augenmerk legte die Gewinnerin auf die Förderung von
Kompetenzen im Bereich Automatisierung und Integration – zwei
Schlüsselfaktoren für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Damit
leistet „360 SkillHub“ einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des
Fachkräftebedarfs und zur erfolgreichen Bewältigung des strukturellen
Wandels in der Logistik. Die Jury lobte insbesondere den
praxisorientierten Ansatz und die flexible Einbindung neuester
Technologien in die Aus- und Weiterbildung.

Zwtl.: 3. Platz: Skalierung von Mehrwegverpackungen im E-Commerce

Laut europäischer Verpackungsverordnung müssen bis 2030
mindestens 10 Prozent und bis 2040 schon 40 Prozent der Verpackungen
im E-Commerce wiederverwendbar sein. Genau hier setzt das Projekt
„Scaling Reusable Packaging in E-commerce“ von Zsófia Molnár (
29.03.1996), Moustafa Soliman (08.07.1999) und Johann Tiefenbacher (
12.10.1996) von Amazon Transport Austria in Wien an: Mit einem
skalierbaren und nachhaltigen Mehrwegverpackungssystem soll der
Online-Handel Sendungen in robusten, leichten, aus recyceltem
Material hergestellten Transportbehältern verschicken – mit QR-Codes
oder RFID-Tags und der klaren Botschaft „Return Me“ versehen.
Kundinnen und Kunden können die Mehrwegverpackungen bequem bei
Abholstationen, Kurier-Pick-Up-Points oder bei Partnerunternehmen
zurückgeben. Die gesammelten Behälter werden in regionalen Hubs
gereinigt, geprüft und für den nächsten Versand vorbereitet. Die
Rückführungslogistik wird dabei nahtlos in bestehende Lieferketten
integriert.

Fotos von der Preisverleihung finden Sie hier .