Grippeimpfung leicht gemacht: ÖGGK HEALTH MOBIL als „fahrendes Impfzentrum“ in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel unterwegs

Wien (OTS) – Fast 6.300 Menschen sind im Winter 2025/26 so schwer an
der „echten
Grippe“ erkrankt, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Fast
1.800 davon waren unter 14 Jahren alt. Um für die bevorstehende
Influenza-Saison einen wirkungsvollen Schutz einfach zugänglich zu
machen und das Schulimpfprojekt des Landes Tirol zu unterstützen, ist
das HEALTH MOBIL der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen
Kreuze im Herbst in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel „on
Tour“. Das „fahrende Impfzentrum“ macht sowohl vor Schulen als auch
im öffentlichen Raum Station und ergänzt – in Kooperation mit dem
Land – so nahtlos die bestehenden Impfangebote. Interessierte aller
Altersgruppen haben damit die Gelegenheit, sich unkompliziert impfen
zu lassen.

Exakt 6.295 Österreicher:innen erkrankten lt. SARI-Dashboard in
der Saison 2025/26 so schwer an Influenza, dass sie im Spital
behandelt werden müssen. 828 dieser Patient:innen waren unter 14
Jahren alt. In Tirol mussten 2025/26 immerhin 547 Menschen mit der
„echten Grippe“ aufgenommen, davon waren 99 Kinder unter 14.

Für gesunde Menschen und vor allem Jugendliche ist eine Erkältung
mit Schnupfen oder Halsschmerzen in der Regel leicht zu verkraften.
Die echte Grippe kann aber selbst für diese Personengruppe schwer
oder sogar lebensbedrohlich verlaufen. Sie beginnt meist mit einem
plötzlich einsetzenden, starken Krankheitsgefühl, hohem Fieber,
Muskel- und Gliederschmerzen, starken Kopf- und Halsschmerzen sowie
Husten. Auch Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen kommen vor. Dazu
können Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung (
Myokarditis) oder bakterielle Sekundärinfektionen kommen.

Zwtl.: Influenza-Impfung vom Nationalen Impfgremium empfohlen

Erst recht gefährlich ist die Influenza für die sogenannten
vulnerablen Personengruppen – also ältere Menschen, Menschen mit
Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem. Aber auch Kinder
und Jugendliche haben große Bedeutung, da sie eine gewichtige Rolle
bei der Übertragung und Verbreitung von Influenzaviren spielen (siehe
Info des Gesundheitsministeriums ). Das Nationale Impfgremium
empfiehlt daher die Influenza-Impfung für alle ab dem Alter von 6
Monaten. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren steht die nasale
Impfung (oder auf Wunsch auch die Impfung durch Injektion) zur
Verfügung. Influenzaviren verändern sich laufend, weshalb Influenza-
Impfstoffe in ihrer Zusammensetzung jährlich aktualisiert werden.
Daher ist die Influenza-Impfung jährlich angeraten, idealerweise im
Oktober oder November.

Zwtl.: Durchimpfungsrate weit unter dem Zielwert

In der letzten Saison 2025/26 wurden rund 1,15 Millionen
Österreicher:innen gegen Influenza geimpft (in Tirol knapp über
100.000 Menschen). Davon waren rund 193.000 unter 14 Jahren (Tirol:
ca. 23.300 Kinder). „Damit liegt die Durchimpfungsrate in Österreich
bei knapp 13 Prozent – und somit weit unter dem von WHO angepeilten
Zielwert von 75 Prozent“, zeigt Mag. Erika Sander, Generalsekretärin
der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze (ÖGGK), auf.
„International gesehen zählen wir sogar zu den Ländern mit besonders
niedriger Impfquote.“

Zwtl.: Impf-Bus macht an fast 100 Schulen in den Bezirken Schwaz,
Kufstein und Kitzbühel Station

Das Land Tirol organisiert deshalb – zusätzlich zu den
Impfangeboten der Allgemeinmediziner:innen, Kinderärzt:innen und
öffentlichen Einrichtungen – unter anderem ein wirkungsvolles
Schulimpfprojekt. Um dieses Angebot zu ergänzen und die Impfung
einerseits Schüler:innen sowie andererseits der breiten
Öffentlichkeit möglichst niederschwellig zugänglich zu machen,
startet die ÖGGK mit ihrem HEALTH MOBIL ab Ende September eine Tour
durch drei Tiroler Bezirke. Das „fahrende Impfzentrum“ macht sowohl
vor Schulen als auch auf öffentlichen Plätzen Station.

Das Schulimpfprojekt des Landes an fast 100 Schulen wird mit den
Direktor:innen koordiniert. Über die Anmeldung werden Schüler:innen
und Eltern direkt informiert.

„Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im letzten Jahr im Bezirk
Schwaz wird das Tiroler Schulimpfprojekt gegen Influenza heuer auf
mehrere Bezirke ausgeweitet“, freut sich Dr. Barbara Schmid,
Amtsärztin des Landes Tirol. „In den Bezirken Schwaz, Kufstein und
Kitzbühel erfolgt die Umsetzung mit dem ÖGGK HEALTH MOBIL im Rahmen
der Kampagne ‚Aktiv gegen Grippe‘, während die Impfungen in weiteren
Bezirken im Rahmen der bestehenden Schulimpfungsorganisation
durchgeführt werden. Beides soll dazu beitragen, das Bewusstsein für
die echte Grippe zu schärfen und die Impfquote in Tirol zu steigern.
Deshalb unterstütze ich diese Initiative sehr. Denn umso einfacher
das Impfen gemacht wird, umso besser wird diese wichtige
Vorsorgemaßnahme angenommen – im Interesse der Kinder und
Jugendlichen, aber auch zum Schutz von vulnerablen Personen wie
älteren oder kranken Menschen im familiären Umfeld.“

„Vereinfacht gesagt: Jedes geimpfte Kind schützt auch seine
Großeltern oder ein krankes Familienmitglied. Das kann bei der
nächsten Grippewelle von großem Wert sein“ , so Dr. Barbara Schmid.

Zwtl.: Zusätzlich macht Impf-Bus auf öffentlichen Plätzen Station

Zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten bei niedergelassenen
Ärzt:innen und öffentlichen Stellen macht das ÖGGK HEALTH MOBIL auch
auf zentralen Plätzen in den Bezirkshauptstädten Halt – so am
Fischergries in Kufstein, am Pfundplatz in Schwaz und im Zentrum von
Kitzbühel. Alle Tour-Stopps der Aktion „Aktiv gegen Grippe“ finden
sich unter https://www.oeggk.at/aktiv-gegen-grippe/

Im öffentlichen Raum werden alle Altersgruppen mit dem jeweils
passenden Impfstoff geimpft – Kinder, Erwachsene und Senior:innen.
Für Kinder steht dabei der nasale Impfstoff zur Verfügung. Für alle
gilt: Es ist keine Anmeldung nötig, und es wird geimpft solange der
Vorrat reicht.

Zwtl.: Ein Projekt der ÖGGK – unterstützt von starken Partner:innen

Das Projekt wird maßgeblich mitgetragen vom Land Tirol , der
Abteilung Öffentliche Gesundheit Tirol , der Österreichischen
Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde ( ÖGKJ ), der
Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und
Tropenmedizin ( OEGIT ), der Apothekerkammer Tirol , AstraZeneca,
benefit, Herba, Kottas, Ökopharm, und Viatris.

Fotos
Fotos finden Sie unter diesem Link:
https://accelent.fromsmash.com/DHfH5LwFww-dt

Zwtl.: Über das ÖGGK Health Mobil

Das ÖGGK Health Mobil ist eine Innovation, die Präventionsmedizin
direkt zu den Menschen bringt. Auf einer kompakten, aber äußerst
effizienten Fläche von 8 Quadratmetern bietet das ÖGGK HEALTH MOBIL
eine Vielzahl von mobilen medizinischen Leistungen an, die darauf
ausgerichtet sind, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und das
individuelle Gesundheitsmanagement zu optimieren.
Mehr Informationen auch unter https://www.oeggk.at/health-mobil/

Zwtl.: Über die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Als traditionsreicher gemeinnütziger Verein widmet sich die
Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze seit über 130 Jahren
der Gesundheit. Dabei verstehen wir Gesundheit ganzheitlich und
entwickeln Konzepte, die die Versorgung der Bevölkerung verbessern.
Wir kennen das System, wissen, wo Lücken sind, und verstehen die
Anliegen von Patient:innen. Mit dieser Expertise schaffen wir
innovative Ideen und spezielle Angebote, die die Gesundheitskompetenz
der Menschen stärken und die Leistungen des staatlichen
Gesundheitssystems ergänzen. Wir setzen inhaltliche Schwerpunkte und
realisieren zielgerichtete Kampagnen, die wichtige Gesundheitsfragen
und weitverbreitete Erkrankungen thematisieren sowie
Gesundheitskompetenz vermitteln. www.oeggk.at