FW-Zainzinger: Regierung kürzt Gewinnfreibetrag für Unternehmer!

Wien (OTS) – Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung setzt ihren
Belastungskurs gegen
Österreichs Unternehmer fort. Ab 2027 sollen Wertpapierinvestitionen
für drei Jahre nicht mehr für den investitionsbedingten
Gewinnfreibetrag anerkannt werden. Betroffen sind vor allem
Einzelunternehmer, Freiberufler und Gesellschafter von
Personengesellschaften.

Bisher können Unternehmer bei Gewinnen über 33.000 Euro einen
Teil ihres Gewinns steuerfrei stellen, wenn sie in begünstigte
Wirtschaftsgüter oder bestimmte Wertpapiere investieren. Der maximale
investitionsbedingte Gewinnfreibetrag beträgt dabei 46.400 Euro.
Künftig sollen nur noch reale Investitionen wie Maschinen,
Betriebsausstattung oder EDV berücksichtigt werden.

Für viele Dienstleister und Freiberufler, die keinen
wirtschaftlich sinnvollen Bedarf an zusätzlichen Maschinen oder
Betriebsausstattung haben, bedeutet das eine klare Mehrbelastung.
Durch das höhere steuerpflichtige Einkommen kann zusätzlich auch die
Sozialversicherungsbelastung steigen.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist das der nächste Griff in die
Taschen der Leistungsträger. Statt endlich Staatsausgaben, Bürokratie
und die hohe Steuer- und Abgabenquote zu senken, belastet die
Bundesregierung erneut jene, die arbeiten, investieren und
Verantwortung tragen.

Gleichzeitig schwächt die Maßnahme den österreichischen
Kapitalmarkt. Gerade jetzt braucht es mehr Anreize für Investitionen,
Vermögensaufbau und privates Kapital. Die Freiheitliche Wirtschaft
fordert daher, die Wertpapierkomponente beim Gewinnfreibetrag
vollständig zu erhalten und Unternehmer endlich spürbar zu entlasten.

„Wer Unternehmern Investitionsmöglichkeiten nimmt und
gleichzeitig ihre Steuerlast erhöht, betreibt Standortpolitik gegen
die eigene Wirtschaft. Diese Regierung saniert nicht den Staat,
sondern greift wieder bei den Leistungsträgern zu. Österreich braucht
weniger Steuern, weniger Bürokratie und mehr Freiheit für
Investitionen. Der Wertpapier-Gewinnfreibetrag muss erhalten
bleiben!“ fordert der Bundesfachrat der Freiheitlichen Wirtschaft,
KommR Werner Zainzinger, abschließend.