Wirtschaft

FW-Langthaler: Österreich schrumpft – Regierung verwaltet den Abstieg!

Wien (OTS) – Die aktuellen Wirtschaftsdaten sind ein vernichtendes
Zeugnis für die
Standortpolitik der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung. Während die
Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 in der EU um 0,7 Prozent
und im Euroraum um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen
ist, schrumpfte Österreich um 0,1 Prozent. Damit ist Österreich laut
den vorliegenden Zahlen das einzige EU-Land mit einem Minus.

Die Freiheitliche Wirtschaft sieht sich damit auch durch den
aktuellen Warnruf von IV-NÖ-Präsident Kari Ochsner bestätigt. Wer
angesichts dieser Entwicklung weiterhin nur auf internationale Krisen
und schwierige Rahmenbedingungen verweist, verweigert die Realität.
Die größten Probleme für unseren Standort sind längst hausgemacht.

Österreich leidet unter international kaum konkurrenzfähigen
Energiepreisen, hohen Arbeits- und Lohnnebenkosten, einer enormen
Steuer- und Abgabenlast sowie einem Bürokratiedschungel, der
Unternehmer immer stärker von ihrer eigentlichen Arbeit abhält.
Gleichzeitig fehlen echte Investitionsanreize und eine klare
Strategie zur Stärkung von Industrie und Standort. Während andere
Länder reformieren und ihre Unternehmen entlasten, verwaltet die
österreichische Bundesregierung den wirtschaftlichen Abstieg.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher einen echten Standort-
Turbo: Lohnnebenkosten deutlich senken, Energie- und Netzkosten
reduzieren, Bürokratie und österreichisches Gold-Plating konsequent
abbauen und Investitionen durch bessere Abschreibungsmöglichkeiten
sowie eine stärkere Eigenkapitalbildung attraktiver machen. Wer in
Österreich investiert, produziert und Arbeitsplätze schafft, braucht
endlich wieder verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Wenn ganz
Europa wächst und ausgerechnet Österreich schrumpft, ist das kein
Zufall mehr, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer
Fehlentscheidungen und Untätigkeit. Diese Bundesregierung darf
unseren Standort nicht länger kaputtverwalten. Österreich braucht
endlich eine Politik für jene, die investieren, produzieren,
Arbeitsplätze schaffen und unseren Wohlstand finanzieren!“