FW- Langthaler: EU-Lohntransparenz wird zur nächsten Bürokratiefalle für unsere Betriebe.

Wien (OTS) – Was in Brüssel als Fortschritt verkauft wird, bedeutet
für viele
Unternehmen in Wahrheit vor allem eines: mehr Bürokratie, mehr
Unsicherheit und neue Belastungen. Mit der Lohntransparenz-Richtlinie
schafft die Europäische Union ein weiteres Regelwerk, das tief in
betriebliche Abläufe eingreift und vor allem kleine und mittlere
Unternehmen massiv unter Druck setzt.

Unter dem Vorwand größerer Gerechtigkeit wird ein System
aufgebaut, das zusätzlichen Dokumentationsaufwand erzeugt, neue
Haftungsrisiken schafft und unternehmerische Entscheidungen immer
stärker unter Generalverdacht stellt. Statt Leistung,
Eigenverantwortung und fairen Wettbewerb zu stärken, setzt die EU
einmal mehr auf Kontrolle, Regulierung und Misstrauen.

Besonders brisant ist, dass die nationale Umsetzung in Österreich
offenbar noch über die EU-Vorgaben hinausgehen soll. Hohe
Strafdrohungen bis zu 50.000 Euro, zusätzliche Verfahrenskosten und
ausgeweitete Klagemöglichkeiten würden den Druck auf die Betriebe
weiter verschärfen. Damit droht ein System, das nicht entlastet,
sondern gezielt neue Rechtsunsicherheit schafft.

Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Europa und Österreich
brauchen endlich weniger Bürokratie, mehr Rechtssicherheit und
stärkere unternehmerische Spielräume. Wer immer neue Vorschriften
erlässt, schwächt den Standort, bremst Investitionen und belastet
genau jene, die Arbeitsplätze schaffen und Leistung erbringen.

„Diese Richtlinie ist der nächste Angriff auf Leistung, Freiheit
und Hausverstand in der Wirtschaft. Statt unsere Betriebe zu
entlasten, werden sie mit neuen Pflichten, neuen Risiken und noch
mehr Bürokratie belastet. Wer so Politik macht, schwächt den Standort
und treibt Unternehmer immer weiter in die Defensive“, so FW-
Generalsekretär Reinhard Langthaler.