Wien (OTS) – Die Partner verbinden Depot- und öffentliche
Ladeinfrastruktur für E-
LKW in Österreich und Deutschland. Damit entsteht ein offenes,
betreiberübergreifendes Netzwerk für den elektrischen Güterverkehr.
Mit dem SMATRICS Depot Club existiert bereits ein Netzwerk, das
Logistikunternehmen miteinander verbindet. Durch die Kooperation mit
FRYTE können Depotinhaber nun ihre Infrastruktur auch über die
Grenzen des SMATRICS Clubs hinaus anbieten. FRYTE integriert nicht
nur die Standorte des SMATRICS Depot Clubs, sondern auch von SMATRICS
betriebene öffentliche Ladepunkte in die Routen- und Ladeplanung der
Logistiker. Mit SMATRICS gewinnt FRYTE einen Full-Service Betreiber
für Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung von
Schnellladeinfrastruktur, der auf über zehn Jahre Erfahrung in der
Elektromobilität zurückgreift. SMATRICS ist ein Tochterunternehmen
von VERBUND und EnBW Energie Baden-Württemberg AG und betreibt rund
20.000 Ladepunkte.
Zwtl.: Depot und öffentliches Netz wachsen zusammen
Logistikunternehmen stehen nicht nur öffentliche Ladepunkte für
ihre Routenplanung zur Verfügung, sondern auch Ladepunkte an
teilöffentlichen Depotstandorten. FRYTE macht beide Ebenen in der
Routen- und Ladeplanung der Logistiker sichtbar: Depot Club
Mitglieder stellen ihre Ladeinfrastruktur über FRYTE zur Verfügung,
Fahrer:innen und Disponent:innen finden passende Ladepunkte. Die
Partnerschaft erweitert damit das betreiberübergreifende FRYTE-
Netzwerk um einen weiteren starken Full-Service-CPO, statt ein
geschlossenes System zu schaffen.
Zwtl.: Das Depot als wirtschaftlicher Energiehub
Im Depot steht für Logistikunternehmen an erster Stelle, E-LKW
bedarfsgerecht geladen und terminsicher bereitzustellen. Für
Mitglieder des Depot Clubs schafft die Anbindung zusätzliche
Sichtbarkeit und eröffnet das Potential einer besseren Auslastung der
vorhandenen Infrastruktur. Damit kann sich Depot Ladeinfrastruktur
schrittweise von einem reinen Kostenfaktor zu einem wirtschaftlichen
Energiehub entwickeln.
Zwtl.: Standardprotokolle als Basis für ein offenes E-Logistik-
Ökosystem
Technische Grundlage der Zusammenarbeit ist OCPI, ein offener,
standardisierter Kommunikationsstandard in der Elektromobilität. Da
beide Partner auf diesen Branchenstandard setzen, konnte die
Integration der Ladepunkte rasch umgesetzt werden.
In einem ersten Schritt wurden die Standorte in der Routenplanung
sichtbar und nutzbar gemacht. Ab 2027 soll auch die Reservierung
ausgewählter Ladepunkte möglich sein. Perspektivisch sollen
Reservierungsdaten zudem an das Energiemanagementsystem der Standorte
übergeben werden, um Netz- und Ladeprozesse zusätzlich abzusichern.
Maximilian Zähringer, CEO von FRYTE Mobility, erklärt:
„ Ladeinfrastruktur für E-LKW funktioniert nur, wenn sie über
Betreibergrenzen hinweg planbar ist – für die Disposition zählt
nicht, wer den Ladepunkt betreibt, sondern dass er zur Route passt.
Mit SMATRICS öffnen wir den Zugang zu Ladepunkten vom Depot bis zur
öffentlichen Schnellladesäule in Deutschland und Österreich. Die
Reservierung ist der nächste Schritt, an dem wir gemeinsam arbeiten.
“
Sita Meek, Head of Product bei SMATRICS, ergänzt:
„ Viele unserer Depot-Kunden möchten ihre Ladeinfrastruktur
zeitlich gezielt für externe Nutzung öffnen, um ihre Auslastung zu
maximieren. Gleichzeitig soll der Zugang aber nur bestimmten
Nutzergruppen offenstehen, und sich auf den LKW konzentrieren. Durch
die Kooperation mit FRYTE verbessert sich die Sichtbarkeit und die
Planbarkeit. Genau so muss ein offenes Peer-to-Peer-Ökosystem in der
E-Logistik funktionieren. “
Haben Sie noch Fragen?
FRYTE-CEO Maximilian Zähringer und SMATRICS Head of Product Sita
Meek stehen für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
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