Frühling in Wien: Aufg´räumt wird

Wien (OTS) – Gestartet wird die diesjährige 48er-Aktion „Wien räumt
auf“ am
Montag, den 20. April. Geputzt und aufgeräumt wird dann zwei Wochen
lang auf Gehwegen, Spielplätzen und in Grünflächen. Ob mit Nachbar*
innen, Freund*innen oder Kolleg*innen, im Verein, in der Schule oder
im Kindergarten – wer mitputzen möchte, erhält nach Anmeldung
Warnwesten, Handschuhe und Müllsäcke. Diese können dann befüllt – je
nachdem, ob es sich um Restmüll oder Gelbe Säcke handelt – zu den
Restmülltonnen oder bei den öffentlichen Standorten der
Altstoffsammelstellen abgestellt werden. Die 48er sorgen wie gewohnt
für deren Abtransport und „aufg´räumt ist“.

„Wien ist nicht von ungefähr eine der saubersten Städte weltweit:
Umfassende Maßnahmen wie die Mitmach-Aktion der 48er ‚Wien räumt
auf!‘, leisten hier einen wichtigen Beitrag,“ so Klimastadtrat Jürgen
Czernohorszky. „Danke an die Wienerinnen und Wiener, die jedes Jahr
mithelfen, die Stadt noch sauberer zu machen!“

Nähere Informationen wie die Anmeldung der eigenen Putzaktion
finden Interessierte unter:
https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/beratung/fruehjahrsputz.html

Zwtl.: Schluss mit lustig

„Wir haben informiert, Service angeboten und – wenn nichts hilft
– strafen wir Diejenigen, die sich nicht an die Sauberkeitsregeln in
unserer Stadt halten,“ so 48er-Chef Josef Thon. Hat man
„versehentlich“ den Tschickstummel auf die Straße „fallen lassen“
oder die Hinterlassenschaft seines Hundes „vergessen“ zu entsorgen,
wird man ab 1. April 2026 mit 70,- Euro (anstatt bisher 50,- Euro)
gemäß Wiener Reinhalteverordnung zur Kasse gebeten. Abgelagerter
Sperrmüll führt jedenfalls zur Anzeige. Die WasteWatcher in Wien sind
für Beratung und Bestrafung zuständig.

Mit Inkrafttreten des Wiener Reinhaltegesetzes am 1. Februar 2008
wurde die rechtliche Grundlage für die WasteWatcher geschaffen. Das
Gesetz sieht ein Verbot von Verunreinigen im öffentlichen Raum vor,
es ermöglicht eine öffentliche Aufsicht durch die WasteWatcher. Sie
sind befugt, Organstrafen zu verhängen und Anzeigen zu erstatten. Ab
1. April 2026 kostet ein Organmandat 70,- Euro, bei Anzeigen kann es
bis zu 1.000,- Euro teuer werden. Die eingenommenen Strafgelder sind
zweckgewidmet und werden für Sauberkeitsmaßnahmen in Wien verwendet.

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss) MA48