Wien (OTS) – „Es ist höchste Zeit, dass die Europäische Union ihre
zunehmend
ideologisch geprägte Außen- und Sanktionspolitik beendet und endlich
wieder zu Vernunft zurückfindet“, erklärte heute Harald Vilimsky,
freiheitlicher Delegationsleiter im Europäischen Parlament. Die EU-
Nomenklatura setzt aktuell Sanktionen gegen Israel, das einen Kampf
gegen den radikalen Islam führe, womit man gleichzeitig Palästinenser
und damit wiederum auch terroristischen Aktivitäten hofiere. Die EU
zeige damit eine antisemitische Facette und stelle sich – völlig
unverständlich – mehr auf die Seite des Islamismus.
Für Vilimsky bestätigen auch die aktuellen Aussagen des
israelischen Außenministers Gideon Sa’ar die zunehmende Schieflage
innerhalb der europäischen Politik. „Gideon Sa’ar hat zurecht
kritisiert, dass die Europäische Union mit diesen Sanktionen eine
völlig falsche Signalwirkung setzt und dabei teilweise sogar eine
problematische moralische Gleichsetzung zwischen israelischen
Staatsbürgern und Hamas-Terroristen entsteht. Gleichzeitig fließen
weiterhin erhebliche finanzielle Mittel in palästinensische Gebiete,
obwohl auch dort viele Fragen offenbleiben und Terrorzellen genährt
werden“, so Vilimsky.
„Die Europäische Union sollte gerade im Nahostkonflikt auf Dialog
und eine ausgewogene Vermittlerrolle setzen, anstatt durch einseitige
Sanktionen zusätzliche Spannungen zu schaffen. Wer glaubwürdig zur
Stabilität in der Region beitragen will, darf nicht mit zweierlei Maß
messen und die Falschen sanktionieren, die mit Europa ihre Wurzeln
teilen“, betonte Vilimsky.