FPÖ – Steger zu Pipeline-Sabotage: Österreichs Energieversorgung steht direkt unter Druck – EU hat kritische Infrastruktur nicht im Griff!

Wien (OTS) – Mit großer Sorge reagiert heute die freiheitliche
EU-Abgeordnete
Petra Steger auf den mutmaßlichen Sabotageakt gegen eine Ölpipeline
in Italien. Für Steger ist klar: Österreich ist von solchen Angriffen
nicht nur indirekt, sondern ganz konkret betroffen. „Die Transalpine
Ölleitung ist eine der zentralen Lebensadern unserer
Energieversorgung. Sie führt von Triest über Kärnten bis nach
Kufstein und versorgt über die Abzweigung bei Kötschach-Mauthen
direkt die OMV-Raffinerie in Schwechat. Rund 90 Prozent des in
Österreich verarbeiteten Rohöls werden über diese Leitung
transportiert. Wer hier angreift, trifft Österreich unmittelbar“,
erklärt Steger.

Damit werde deutlich, wie real die Gefahr für die heimische
Versorgung sei: „Das ist kein abstraktes Szenario und auch kein
entfernter Zwischenfall in einem anderen Land – das ist ein Angriff
auf eine Infrastruktur, die für unsere Wirtschaft und unsere
Energiepreise von zentraler Bedeutung ist.“

Neben der direkten Betroffenheit warnt Steger auch vor den
systemischen Auswirkungen innerhalb des europäischen Energiemarkts:
„Selbst kurzfristige Störungen entlang dieser Pipeline können
erhebliche Kettenreaktionen auslösen. Fällt ein Teil der Versorgung
aus, steigt der Druck auf alternative Bezugsquellen, Märkte geraten
unter Spannung und Preise ziehen an – diese Dynamik erreicht
Österreich unmittelbar.“

Diese mutmaßliche Sabotage reiht sich aus Sicht der
freiheitlichen Europaabgeordneten in eine Serie gefährlicher
Entwicklungen ein: „Wir haben in den vergangenen Monaten wiederholt
Angriffe und Störungen zentraler Energieinfrastruktur erlebt – von
der Druschba-Pipeline über TurkStream bis hin zu Sabotageakten an
weiteren Versorgungsrouten. Europas Energieversorgung ist längst zum
Ziel geopolitischer Konflikte geworden.“

Scharfe Kritik übt Steger an der Rolle der Europäischen Union:
„Die entscheidende Frage lautet: Was tut die EU eigentlich, um solche
kritischen Infrastrukturen zu schützen? Die Antwort ist ernüchternd.
Während Brüssel ideologisch motivierte Energiepolitik betreibt und
funktionierende Versorgungsstrukturen zerschlägt, bleibt der Schutz
der bestehenden Infrastruktur sträflich vernachlässigt.“

Gerade Österreich zahle dafür einen hohen Preis: „Die zunehmende
Unsicherheit schlägt sich direkt in den Energiepreisen nieder.
Haushalte und Betriebe müssen seit Jahren steigende Kosten tragen –
eine Entwicklung, die durch jede weitere Störung oder jeden Angriff
zusätzlich verschärft wird.“

Abschließend fordert Steger eine grundlegende Kurskorrektur:
„Europa braucht eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und
leistbare Preise garantiert. Kritische Infrastruktur muss endlich
konsequent geschützt werden, und ideologische Experimente auf Kosten
der eigenen Bevölkerung müssen beendet werden. Österreich darf hier
nicht länger Spielball einer verfehlten EU-Politik sein.“