Wien (OTS) – „Mitten in jener Waffenverbotszone, die
ÖVP-Innenminister Karner bis
heute als wirksam verkauft, werden Menschen niedergestochen. Ein
Zwölfjähriger soll drei Jugendliche mit dem Messer verletzt haben,
wenige Tage später fließt in der Senefeldergasse erneut Blut. Karner
hat die Sicherheit nicht mehr im Griff. Wer nicht einmal mehr einen
einzigen Wiener Bezirk schützen kann, hat sein Amt verwirkt und muss
zurücktreten!”, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz angesichts der jüngsten
Häufung von Messerangriffen in Wien-Favoriten.
Erst am Dienstagabend seien laut Medienberichten in der
Senefeldergasse – nur einen Steinwurf vom Viktor-Adler-Markt entfernt
und mitten in der Waffenverbotszone – zwei Männer bei einer
Messerattacke schwerst verletzt worden, einer davon lebensbedrohlich.
Wenige Tage zuvor soll ein erst zwölf Jahre alter Bub drei
Jugendliche mit einem Messer teils schwer verletzt haben, bereits
Ende Mai seien am Viktor-Adler-Platz zwei Männer lebensgefährlich
niedergestochen worden. Laut einer im Vorjahr bekanntgewordenen
Anfragebeantwortung des Innenministeriums gäbe es mittlerweile im
Schnitt mehrere Messerangriffe jeden Tag.
„Waffenverbotszone, Schwerpunktaktionen, Fototermine – das ist
die ganze Bilanz der ÖVP-Showpolitik. Karner inszeniert sich seit
Jahren als Sicherheitsminister, während auf den Straßen von Favoriten
die Messer regieren. Seine Prestigezone ist längst zum Symbol seines
Versagens geworden: Dort, wo Messer verboten sind, wird trotzdem
zugestochen. Das ist das Ergebnis, wenn man Politik für die Kamera
statt für die Bevölkerung macht. Auch die Favoritener haben ein Recht
auf Sicherheit”, so der freiheitliche Bezirksvorsteherstellvertreter
Christian Schuch.
Die FPÖ fordere daher neben dem sofortigen Rücktritt des
Innenministers endlich echte Maßnahmen: Die „Festung Österreich” mit
Asylstopp, eine konsequente Abschiebeoffensive und die Herabsetzung
der Strafmündigkeit. „Ein Innenminister, der zusieht, wie sein
eigenes Prestigeprojekt zum Tatort wird, ist rücktrittsreif.
Österreich braucht keine Show, sondern Sicherheit und die gibt es nur
mit einer freiheitlichen Politik mit einem Volkskanzler Herbert
Kickl“, betonte der FPÖ-Generalsekretär.