Wien (OTS) – Die Zustände sind für das Lehrpersonal einfach
unzumutbar. Wer will
denn da noch unterrichten?“, erkennt Klubobmann und Bildungssprecher
der Wiener Freiheitlichen im Rathaus Maximilian Krauss den „Tatort
Klassenzimmer“ als einen der wesentlichsten Gründe für den
Lehrermangel an Wiens Schulen in einer ersten Reaktion auf den neuen
„Suspendierungsrekord“ in der Bundeshauptstadt. Anstatt dem
Lehrpersonal aber mit wirksamen Maßnahmen zur Seite zu stehen,
unternimmt „die Bundesregierung einen weiteren Versuch, ihr Scheitern
in der Migrationspolitik mit teurer Wandfarbe zu überpinseln“,
kommentiert er dabei die neueste Idee einer verpflichtenden
„Suspendierungsbegleitung“ ab Herbst.
Wien ist trauriger Spitzenreiter in Schulsuspendierungen, wobei
die Ursachen doch auf der Hand liegen. Gerade der Asylansturm von
2015 trägt nun seine bitteren Früchte aus, wobei sowohl Reaktion als
auch die Erfahrung daraus zu wünschen übrig lassen: „Das ist die
nächste Integrationsmaßnahme, die scheitern wird. Aber anstatt sich
endlich ehrlich damit auseinanderzusetzen, warum gerade die Wiener
Schulen derart massive Probleme mit Gewalt, Drohungen und anderem
Fehlverhalten haben, wird nun noch mehr Steuergeld ins Verwalten der
Folgen gesteckt“, so Krauss.
Für Krauss greift es viel zu kurz, Suspendierungen nun mit
zusätzlichen Förderplänen, psychosozialen Maßnahmen, externen
Organisationen und zusätzlichem Unterricht zu begleiten: „Die gute
Erfahrung mit externen Organisationen und psychosozialen Maßnahmen
lesen wir in den Budgets und erleben wir dann tags darauf auf Wiens
Straßen“, so Krauss über die Geldverschwendung und dass es endlich
Schutz für die Schüler und das Lehrpersonal brauche, in Form
„spürbarer Maßnahmen und Gesetzen“. Dabei müsse man bewusst bei den
erziehungsschwachen Eltern ansetzen und diese treffen: „Wer
wiederholt unsere Regeln missachtet, gewalttätig wird und Mitschüler
gefährdet, bei dem braucht es deutliche Konsequenzen. Hierfür sollen
den Familien zunächst sukzessive Sozialleistungen entzogen werden und
bei anhaltender Zuwiderhandlungen auch aufenthaltsbeendende Maßnahmen
konsequent geprüft und durchgesetzt werden. Österreich kann nicht auf
Dauer Milliarden für die Folgen einer Migration ausgeben, die unser
Bildungs- und Sozialsystem zunehmend überfordert“, betont Krauss
abschließend.