Familienbund: Vatersein sichtbar machen

St. Pölten/Wien (OTS) – „Seit 1. September 2019 besteht für alle
unselbständig erwerbstätigen
Väter ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf den „Papamonat“. Damit
wurde ein klares Signal für mehr Partnerschaftlichkeit in der
Erziehungsarbeit gesetzt – das hat der Österreichische Familienbund
zum Anlass genommen den „Tag der aktiven Väter“ ins Leben zu rufen.“,
erklärt Familienbund-Präsidentin Abg. z. NR Mag.a Johanna Jachs.

Vatersein ist – ebenso wie Muttersein – eine Lebensaufgabe, die
Zeit, Raum und Sichtbarkeit braucht. Immer mehr Väter übernehmen
diese Verantwortung im Familienalltag und meistern gemeinsam mit
ihren Partnerinnen den Spagat zwischen Kindern, Haushalt und Beruf
und profitieren davon.

„Gelebte Partnerschaft kommt allen Familienmitgliedern zugute.
Deshalb setzen wir bereits seit sieben Jahren einen Schwerpunkt, um
aktives Vatersein sichtbar zu machen und dieses zeitgemäße
Familienbild zu stärken“, so Jachs.

Mit dem „Tag der aktiven Väter“ soll dazu ermutigt werden,
Familienzeit selbstverständlich zu leben und Väter in ihrer aktiven
Rolle zu bestärken. Gleichzeitig braucht es Rahmenbedingungen, die es
Eltern ermöglichen, Verantwortung für ihre Familien zu übernehmen,
ohne berufliche oder finanzielle Nachteile befürchten zu müssen.

„ Aktives Vatersein darf kein Ausnahmefall sein, sondern soll
selbstverständlich zum Familienleben gehören “, so die Familienbund-
Präsidentin abschließend.