Wien (OTS) – – Mit der Auszeichnung als „Nachhaltige Gestalter*innen“
würdigt
BUSINESSART die Kooperation als wegweisendes Beispiel für gelebte
Kreislaufwirtschaft und branchenübergreifende Zusammenarbeit
– Zusammenschluss von führenden Branchenunternehmen, darunter
Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Post, SALESIANER und Wiener Linien, für
geschlossene Kreislaufwirtschaft bei Arbeitstextilien
– Bereits in der Pilotphase werden jährlich rund 50 Tonnen
Textilabfälle vermieden – das entspricht etwa 170.000 Hemden
– EY denkstatt begleitet das Pilotprojekt als unabhängiger
Nachhaltigkeitsberater
Das gemeinsame Pilotprojekt namhafter Unternehmen – darunter
Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Post, SALESIANER und Wiener Linien – zur
Wiederverwertung von Berufskleidung wurde bei der renommierten
BUSINESSART Verleihung als „Nachhaltige Gestalter*innen“
ausgezeichnet. Die Initiative zeigt, wie Kreislaufwirtschaft in der
Praxis funktioniert und setzt neue Maßstäbe für Textilrecycling in
Österreich. Bereits in der Pilotphase werden jährlich rund 50 Tonnen
Textilabfälle vermieden – das entspricht etwa 170.000 Hemden. Dieser
Schulterschluss unter dem Namen „Uniform-Recycling Pioniere“ zeigt,
wie man Kreislaufwirtschaft in der Praxis umzusetzen kann und
etablieren neu Standards für nachhaltige Lösungen.
Die Sprecherin des Projekts, Isabella Schütz, Umwelt- und
Nachhaltigkeitsmanagerin bei der ÖBB, nahm die Auszeichnung
stellvertretend für alle Unternehmen entgegen und zeigte sich
erfreut: „Wir sind stolz darauf, diese Initiative ins Leben gerufen
zu haben. Die Auszeichnung bestätigt, dass unser Engagement für die
Kreislaufwirtschaft wahrgenommen wird und Wirkung zeigt.“
EY denkstatt begleitet das Pilotprojekt als unabhängiger
Nachhaltigkeitsberater – von Datenerhebung und Markterkundung bis zur
Entwicklung des Sammel- und Verwertungskonzepts sowie der Messung der
Umweltauswirkungen. Robert Kirchner, Manager bei EY denkstatt:„Mit
unserer Expertise tragen wir dazu bei, nachhaltige und
praxistaugliche Lösungen im Textilkreislauf voranzutreiben und
Unternehmen auf ihrem Weg in die Kreislaufwirtschaft zu begleiten.“
Zwtl.: Das Projekt – Kooperation als Schlüssel für Wandel
Im Zentrum des Projekts steht die Idee, ausgediente
Berufskleidung nicht als Abfall, sondern als wertvolle Ressource zu
nutzen. Statt Verbrennung oder Deponierung werden die Materialien in
den Kreislauf zurückgeführt und für neue Produkte aufbereitet. Der
Full-Service-Dienstleister TURNS koordiniert dabei die Sortierung und
die mechanische Faserrückgewinnung, sodass ein Großteil der
recycelten Fasern wieder zu Garnen für neue Textilien verarbeitet
werden kann.
Neben den wirtschaftlichen Vorteilen entsteht auch
gesellschaftlicher Mehrwert. Die aktive Einbindung der
Mitarbeiter:innen verankert Kreislaufwirtschaft fest im
Arbeitsalltag. „So wird Kreislaufwirtschaft Teil unserer
Unternehmenskultur“, erklärt Sabine Krispel, Leiterin Betriebsmittel
bei Österreichische Post, und verweist auf das punktebasierte
Bonussystem, das geschaffen wurden, um die Rückgabe ausgedienter
Kleidung zu fördern.
Zwtl.: Stimmen der Uniform-Recycling Pioniere
„Durch die Wiederverwertung von Berufskleidung schaffen wir echte
Wirkung – ökologisch, sozial und wirtschaftlich“, so Mathias Nell,
Head of Sustainability bei SALESIANER.
Für den City Airport Train ist die Initiative ein Beweis für die
Kraft der Zusammenarbeit: „Das Projekt zeigt, wie viel Potenzial in
alter Dienstkleidung steckt und dass Textilrecycling schon heute
funktioniert“, sagt Miguel Centenero, Projektkoordinator CAT.
Austrian Airlines wiederum bringt textile Expertise ein: „Gemeinsam
mit unseren Projektpartnern setzen wir ein starkes Zeichen, indem wir
Textilmüll reduzieren und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen“,
betont Leonie Marie Landmann, Uniform Manager & Tailor. Auch die
Wiener Linien unterstreichen ihre Rolle: „Nachhaltigkeit begleitet
uns Tag für Tag – nicht nur im Fahrbetrieb, sondern auch in Projekten
wie diesen. Hier denken wir textile Kreislaufwirtschaft weiter und
probieren neue Wege im Recycling aus, um Ressourcen zu schonen“, sagt
Barbara Fuchs, Gruppenleiterin Wirtschaft bei Wiener Linien.
Die ÖBB ergänzen die strategische Perspektive: „Das Projekt ist ein
positives Beispiel für Ressourceneffizienz und Dekarbonisierung und
zahlt direkt in unsere ESG-Ziele ein. Als zweijähriges Pilotprojekt
wird es nach Abschluss hinsichtlich Rückgabequoten und CO₂-Einsparung
evaluiert“, erklärt Isabella Schütz.
Zwtl.: Uniform-Recycling Pioniere zeigen den Weg in die Zukunft
Die BUSINESSART Auszeichnung macht deutlich: Nachhaltigkeit ist
kein Trend, sondern ein Erfolgsfaktor. Unternehmen, die
Kreislaufwirtschaft aktiv umsetzen, sichern sich Wettbewerbsvorteile,
stärken ihre Marke und leisten einen messbaren Beitrag zur
Zukunftsfähigkeit. Die Uniform-Recycling Pioniere zeigen, wie es geht
– und laden andere Unternehmen ein, den Weg der bewussten
Wiederverwertung zu gehen.