Ein Grund zum Feiern: 25 Jahre Austrian Marshall Plan Foundation

Wien (OTS) – Die Austrian Marshall Plan Foundation (AMPF) feiert
heuer ihr 25-
jähriges Bestehen – ein Vierteljahrhundert, das ganz im Zeichen des
wissenschaftlichen Austauschs und der transatlantischen Partnerschaft
steht. Anlässlich des Jubiläums lud die Stiftung am 10. November 2025
zu einer festlichen Abendveranstaltung ins TUtheSky der Technischen
Universität Wien. Unter dem Motto „25 Years of Transatlantic
Exchange“ würdigten Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und
Diplomatie die Erfolge der Stiftung und blickten gemeinsam in die
Zukunft.

Zwtl.: Brückenbauerin zwischen Österreich und den USA

Seit ihrer Gründung hat die Austrian Marshall Plan Foundation
hunderten Studierenden und Forschenden aus Österreich und den USA
einen transatlantischen Forschungsaufenthalt ermöglicht. Ziel der
Stiftung ist es, wissenschaftliche Kooperation, Innovation und
gegenseitiges Verständnis zu fördern – im Geiste des historischen
Marshallplans, der Europa nach dem Zweiten Weltkrieg aufbaute, und
eine Ära enger transatlantischer Beziehungen einleitete.

„Es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir dieses besondere
Jubiläum gemeinsam mit unseren Fellows, Partner*innen und
langjährigen Wegbegleiter*innen feiern dürfen“, betonte Karin
Emprechtinger , Vorständin der AMPF, in ihrer Eröffnungsrede. „Ihr
Engagement, Ihre Forschung und Ihre Leidenschaft sind der lebendige
Beweis dafür, dass die Idee des Marshallplans heute aktueller denn je
ist: Austausch schafft Vertrauen, Wissen schafft Verbindung.“

Zwtl.: Ein historischer Gast mit digitaler Unterstützung

Einen heiteren und zugleich symbolträchtigen Auftakt bot der wohl
prominenteste „Gast“ des Abends: George C. Marshall selbst. Dank
künstlicher Intelligenz wurde der legendäre Namensgeber des
Marshallplans digital zum Leben erweckt – und „meldete sich“ per
Videobotschaft mit herzlichen Glückwünschen aus der Vergangenheit.

„Wenn man es schafft, dass selbst George Marshall persönlich
gratuliert, dann weiß man: Wissenschaft funktioniert!“, scherzte
Moderatorin Karin Emprechtinger.

Zwtl.: Feierlicher Festakt mit hochkarätigen Gästen

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Wolfgang Petritsch ,
Präsident der AMPF, ehemalige US Botschafterin in Wien Susan McCaw ,
Martin Bartenstein , Unternehmer und Politiker, Barbara Weitgruber,
Vizepräsidentin der AMPF, sowie Vizerektor Peter Ertl von der TU
Wien.

Nach den Eröffnungsworten folgten Grußbotschaften von
Bundespräsident Alexander Van der Bellen , Bundesministerin Eva-Maria
Holzleitner (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
) und Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer (Bundesministerium für
Wirtschaft, Energie und Tourismus) .

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die symbolische
Wiederholung der Unterzeichnung des „Memorandum of Understanding“ aus
dem Jahr 2007, durch das die heutige Zusammenarbeit zwischen
Österreich und den USA im Rahmen der Stiftung nochmals besiegelt
wurde. Susan McCaw und Martin Bartenstein setzten als Erste ihre
Unterschriften auf eine Jubiläumstafel – ein Zeichen der anhaltenden
Freundschaft und Wertschätzung.

Zwtl.: Jubiläumsdialog: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Im Jubiläumsdialog führte Präsident Wolfgang Petritsch ein
Gespräch mit Susan McCaw, Martin Bartenstein und Barbara Weitgruber
über die Entwicklung der Stiftung, die Bedeutung internationaler
Wissenschaftsprogramme und den Ausblick auf die nächsten 25 Jahre.

„Unsere Stiftung versteht sich als Brückenbauerin zwischen
Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. In einer Zeit globaler
Herausforderungen sind Kooperation und Dialog wichtiger denn je“,
unterstrich Petritsch.

Zwtl.: Erfolgsgeschichten der Fellows

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Präsentation
ausgewählter Erfolgsgeschichten ehemaliger Fellows. Unter der
Moderation von Elisabeth Springler , Kuratoriumsmitglied der AMPF und
ehemalige Marshall Plan Chair Professorin an der University of New
Orleans, berichteten Marlies Berger , Jasmin Eder , Latifeh Nasseri ,
Rafaela Vostatek und Matthias Vostatek von ihren Erfahrungen und
Karrierewegen. Ihre Erzählungen verdeutlichten eindrucksvoll, wie
nachhaltig internationale Forschungsaufenthalte wissenschaftliche und
persönliche Entwicklung fördern.

Zwtl.: Ein Abend der Begegnung

Zum Abschluss des Festakts präsentierte die Stiftung einen neuen
Imagefilm, gefolgt von einem süßen Höhepunkt: einer eigens
gestalteten Jubiläumstorte, die unter großem Applaus von Präsident
Petritsch und Vorständin Emprechtinger angeschnitten wurde. Beim
anschließenden Networking-Empfang bot sich Gelegenheit zum Austausch
und zur Vertiefung neuer und alter Partnerschaften.

„Die Austrian Marshall Plan Foundation hat in den vergangenen 25
Jahren unzählige Brücken gebaut – zwischen Menschen, Disziplinen und
Kontinenten“, fasste Petritsch zusammen. „Diese Brücken werden wir
weiter festigen, denn die Zukunft braucht Dialog, Wissen und
Vertrauen.“

Über die Austrian Marshall Plan Foundation

Die Austrian Marshall Plan Foundation wurde im Jahr 1999
gegründet und hat seither mehr als 1.300 Forschungsstipendien an
Studierende und Wissenschaftler*innen vergeben. Ziel der Stiftung ist
es, durch wissenschaftliche Zusammenarbeit und Austausch zwischen
Österreich und den USA zur Stärkung transatlantischer Beziehungen
beizutragen.

Website: https://www.marshallplan.at