Bregenz (OTS) – 1. Tipp: Verlassen Sie sich nicht auf die
Schuhgrößen. Mehr als 90% (
!) der Schuhgrößen sind falsch – die Schuhe fast immer zu kurz.
2. Tipp: 12 mm Spielraum müssen mindestens sein. Fehlt er, leiden die
Zehen. 12 mm entsprechen der Breite der Kleinfingerspitze eines
Erwachsenen. Neue Schuhe dürfen 17 mm Spielraum haben (Daumenbreite).
Gilt natürlich auch für Hausschuhe.
3. Tipp: Messen Sie die Fußlänge und die Innenlänge der Schuhe.
Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach. Ein Pappstreifen
genügt: https://kinderfuesse.com/fragen-antworten/#wie-misst-man-
schuhe-selber
4. Tipp: Kinder spüren nicht, ob die Schuhe passen. In einem
spannenden Versuch bezeichneten Kinder sogar Schuhe, die vier Größen
zu kurz sind, als passend.
5. Tipp: Keine Angst vor gebrauchten Kinderschuhen. Aus ökonomischer
und ökologischer Sicht sind gebrauchte Schuhe absolut sinnvoll, wenn
sie nicht einseitig abgelaufen und 12-17 mm länger als die Füße sind.
6. Tipp: Auch Socken sollten passen. Die meisten Socken sind viel zu
kurz und zu eng. Legen Sie die Socken neben die Füße Ihres Kindes:
Die Sohlenlänge der Socken sollte in etwa gleich lang sein wie die
Füße. Und je breiter die Socken im Zehenbereich sind, desto besser
für die Füße.
7. Tipp: Barfuß ist das Beste. Überraschung für das Forschungsteam
bei einer Untersuchung in Japan. Dort müssen die Kinder im
Kindergarten barfuß gehen. Ihre Zehen sind viel seltener verkrümmt.
Link Studie
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/19424280.2020.1853826
Deshalb: Zuhause Barfußgehen ist die beste Erholung von Schuhen und
Socken.