Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 16. Mai 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
Kein Schulbesuch möglich
Melanie G. ist zehn Jahre alt und spielt leidenschaftlich
Klavier. Ihr größter Wunsch ist es, die Musikmittelschule in
Lamprechtshausen zu besuchen. Die Aufnahmsprüfung dafür hat sie
bereits bestanden – dennoch ist der Schulbesuch dort nicht möglich.
Der Grund: ein Gemeinderatsbeschluss der Gemeinde Ostermiething in
Oberösterreich. Dieser Beschluss sieht vor, dass die Gemeinde die
Kosten für einen Schulbesuch außerhalb des Bundeslandes nicht
übernehmen will. Und die MMS Lamprechtshausen liegt in Salzburg. Die
Familie hat sich nun hilfesuchend an Volksanwalt Christoph Luisser
gewandt, weil sie nicht versteht, warum die Gemeinde die etwa 2.000
Euro pro Schuljahr für ihre Tochter nicht bezahlen will.
Neue Ladezone?
Seit dem Jahr 1978 befand sich vor dem Betriebsgebäude einer
Stempelwarenfabrik im 21. Wiener Gemeindebezirk eine Halte- und
Parkverbotszone mit der Zusatztafel „ausgenommen Zustelldienste“. Am
17. November vergangenen Jahres wurde diese Ausnahme ohne
Vorankündigung plötzlich aufgehoben. Seither ist es unmöglich, vor
der Firma LKW zu be- oder entladen. Ing. J., Geschäftsführer des
Unternehmens, wurde vom Magistrat mitgeteilt, dass sein Unternehmen
bereits seit rund 20 Jahren geschlossen sei. Er hat sich an
Volksanwalt Christoph Luisser gewandt. In der Sendung „Bürgeranwalt“
hat der Leiter der MA 46 versprochen, dass rasch eine neue Ladezone
vor dem Unternehmen errichtet werde. „Bürgeranwalt“ hat nun
nachgefragt, ob das in der Zwischenzeit auch tatsächlich passiert
ist.
Konto gehackt: 70.000 Euro abgebucht
Dietmar R. von der Fernwärmegenossenschaft St. Salvator wollte
eigentlich nur eine Bedienungsanleitung für seinen neuen PC aus dem
Internet herunterladen – da erschien plötzlich diese Meldung auf dem
Bildschirm: „Es hat einen Hackerangriff auf Ihren Computer gegeben,
kontaktieren Sie sofort die Hotline“ – angegeben war eine Wiener
Telefonnummer. Herr R. rief dort an, eine freundliche Dame
verschaffte sich dann unter dem Vorwand, Trojaner und Viren von
seinem PC zu entfernen, Zugang zu seinem PC und zum Online-Konto der
Fernwärmegenossenschaft. Mehr als 70.000 Euro wurden auf deutsche und
zyprische Konten abgebucht. Obwohl die Genossenschaft, noch während
das Ganze im Gange war, das Konto sperren ließ, waren die meisten
Buchungen nicht mehr rückgängig zu machen. Wer zahlt den Schaden?
Dazu diskutiert eine hochkarätige Runde in der Sendung
„Bürgeranwalt“.