BMWKMS-Einladung: 1. & 2. Juni/St. Johann in Tirol – Symposium zur baukulturellen Zukunft des Wohnens am Beispiel der Arbeitersiedlungen

Wien (OTS) – Klimaschutz, Ressourceneffizienz und leistbarer
Wohnraum: Die Zukunft
des Wohnens entscheidet sich maßgeblich im Umgang mit dem
Gebäudebestand. Wie dieser nachhaltig weiterentwickelt werden kann,
thematisiert ein von der Abteilung Architektur, Baukultur,
Denkmalschutz und UNESCO-Welterbe im BMWKMS organisiertes zweitägiges
Symposium, das am 1. und 2. Juni im Kaisersaal in St. Johann
stattfindet.

„In Österreich stehen derzeit zahlreiche historische
Arbeitersiedlungen vor tiefgreifenden Veränderungen. Das Symposium
widmet sich Fragen im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Erneuern,
zwischen sozialen Bedürfnissen und ökologischer Verantwortung. Es
zeigt auf, welches enorme Potenzial in bestehenden Strukturen steckt
und wie durch Transformation neue Impulse in der Baukultur gesetzt
werden können“, so Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler.

Fokus Arbeitersiedlungen

Im Zentrum der Veranstaltung stehen Strategien zum Umgang mit den
bis Mitte des 20. Jahrhunderts errichteten Arbeitersiedlungen in
Österreich – viele von ihnen stehen aktuell vor einem umfassenden
Sanierungszyklus. Beleuchtet werden historische, bauliche und
gestalterische Gesichtspunkte als auch soziale, prozessuale,
rechtliche und finanzielle Aspekte.

„Um nachhaltige Entscheidungen treffen zu können, braucht es neue
Lösungsansätze. Das Symposium ist eine willkommene Gelegenheit,
Baukultur als gemeinsamen Prozess zu denken“, betont Stefan Seiwald,
Bürgermeister von St. Johann in Tirol.

Das Symposium richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus
Projektentwicklung, Planung, Forschung, Politik und Verwaltung sowie
die interessierte Öffentlichkeit. Ziel ist es, das Bewusstsein für
den Gebäudebestand zu stärken und praxisorientierte Werkzeuge für
eine nachhaltige Transformation zu diskutieren bzw. bereitzustellen.

Neben hochkarätigen Vorträgen und Diskussionsrunden umfasst das
Programm auch thematisch ausgerichtete Führungen. „Bei der
Veranstaltung kommt sehr viel Wissen und Expertise zusammen. Diese
Bündelung war uns bei der Konzeption sehr wichtig, denn gute
Baukultur entsteht nur in Zusammenwirken unterschiedlicher
Perspektiven“, so Elias Molitschnig, Leiter der Abteilung
Architektur, Baukultur, Denkmalschutz und UNSESCO-Welterbe im BMWKMS.

Das Programm: https://www.bmwkms.gv.at/themen/kunst-und-
kultur/sparten/architektur-baukultur/baukultur/baukulturelle-
bewusstseinsbildung/termine-baukultur/transformation-bestand-
symposium.html

Baukultur im Zeichen von Bund-Land-Kooperation

Die zweitägige Veranstaltung findet im Rahmen der Baukultur-
Kooperation zwischen dem Bund und dem Land Tirol statt. Nach Kärnten
im vergangenen Jahr wird nun ein weiterer Schritt für die
österreichweite Etablierung von Baukultur gesetzt.

Dazu werden im Rahmen des Symposiums Vizekanzler und
Kulturminister Andreas Babler und der stv. Landeshauptmann Philip
Wohlgemuth – in Vertretung des Landeshauptmanns – im Tiroler Landhaus
am 1. Juni 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.

Bitte merken Sie sich vor:

Termine:

1. Juni 2026 (14:00 – 18:00 Uhr)
2. Juni 2026 (9:30 – 17:00 Uhr)

Ort: Veranstaltungszentrum Kaisersaal (Bahnhofstraße 3, 6380 St.
Johann in Tirol)

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich:

Symposium – Transformation des Bestandes. Die baukulturelle
Zukunft des Wohnens. | TERMINO

Kontakt: [email protected]

Rückfragen und Kontakt:

Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Sektion IV – Kunst und Kultur
Abteilung Architektur, Baukultur, UNESCO Welterbe

[email protected]