AVISO – Pressekonferenz am Welttag der Humanitären Hilfe: NGOs legen Empfehlungen für Österreichs UN-Sicherheitsratssitz vor

Wien (OTS) – Österreich hat für seine zweijährige Mitgliedschaft im
UN-
Sicherheitsrat unter anderem den Schutz von Zivilpersonen und die
Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu Schwerpunkten erklärt,
zwei der derzeit größten humanitären Herausforderungen. Bei einer
Pressekonferenz anlässlich des Welttags der Humanitären Hilfe am 19.
August werden internationale Expert*innen die verheerenden
Kaskadeneffekte weltweiter Krisen und Konflikte aus
wissenschaftlicher und multilateraler Perspektive beleuchten.
Anschließend legen die Trägerorganisationen des Humanitarian Congress
Vienna – AG Globale Verantwortung, Ärzte ohne Grenzen, Caritas
Österreich und Österreichisches Rotes Kreuz – konkrete Empfehlungen
vor, wie Österreich seine Schwerpunkte im Sicherheitsrat für mehr
humanitäres Engagement und die Durchsetzung des Humanitären
Völkerrechts nutzen kann.

Zwtl.: Sprecher*innen

– Joyce Msuya, ehem. beigeordnete UN-Generalsekretärin für humanitäre
Angelegenheiten und stellv. Nothilfekoordinatorin (OCHA), online
zugeschalten, auf Englisch

– Peter Klimek, Komplexitätsforscher am Complexity Science Hub und
Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Austria

– Sabine Wartha, stellv. Leitung Internationale Programme der Caritas
Österreich

– Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten
Kreuzes

– Roland Suttner , Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Österreich

– Lukas Wank , Geschäftsführer der AG Globale Verantwortung

Zwtl.: Details zur Pressekonferenz

19. August 2026, 09:30 Uhr
Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Bitte melden Sie sich per E-Mail an presse@
globaleverantwortung.at an.

Die anwesenden Sprecher*innen stehen anschließend für Interviews
zur Verfügung.

Zwtl.: Hintergrund

Bewaffnete Konflikte und geopolitische Spannungen,
Extremwetterereignisse, Störungen globaler Lieferketten,
Preissteigerungen und politische Instabilität verstärken sich
gegenseitig. Sie erzeugen weitreichende Kaskadeneffekte und
zusätzliche humanitäre Bedarfe. So beeinträchtigt die jüngste
Eskalation rund um den Iran und die Straße von Hormus die zivile
Schifffahrt und weltweite Energie- und Lieferketten und wirkt sich in
weiterer Folge auf Lebensmittel- und Düngemittelpreise, die
Versorgungssicherheit und humanitäre Logistik aus. Das sich
verstärkende El-Niño -Wetterphänomen erhöht in vielen Regionen das
Risiko von Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfällen.

Gleichzeitig häufen sich Verstöße gegen das Humanitäre
Völkerrecht : Konfliktparteien setzen Aushungern als Kriegsmethode
ein, greifen Gesunheitspersonal und medizinische Einrichtungen an und
behindern den Zugang notleidender Menschen zu Humanitärer Hilfe. Sie
zerstören Nahrungsmittelvorräte, Wasserinfrastruktur und
landwirtschaftliche Lebensgrundlagen. Neue Technologien wie autonome
und KI-gestützte Waffensysteme werfen zusätzliche Fragen nach
menschlicher Kontrolle und Verantwortlichkeit in Kriegen auf. Diese
und weitere humanitäre Herausforderungen werden die Expert*innen bei
der Pressekonferenz besprechen.

Pressekonferenz am Welttag der Humanitären Hilfe: NGOs legen
Empfehlungen für Österreichs UN-Sicherheitsratssitz vor

Bei einer Pressekonferenz anlässlich des Welttags der Humanitären
Hilfe am 19. August werden internationale Expert*innen die
verheerenden Kaskadeneffekte weltweiter Krisen und Konflikte aus
wissenschaftlicher und multilateraler Perspektive beleuchten.
Anschließend legen die Trägerorganisationen des Humanitarian
Congress Vienna – AG Globale Verantwortung, Ärzte ohne Grenzen,
Caritas Österreich und Österreichisches Rotes Kreuz – konkrete
Empfehlungen vor, wie Österreich seine Schwerpunkte im
UN-Sicherheitsrat für mehr humanitäres Engagement und die
Durchsetzung des Humanitären Völkerrechts nutzen kann.

Datum: 19.8.2026, um 09:30 Uhr
Ort: Presseclub Concordia
Bankgasse 8, 1010 Wien
Url: https://humanitariancongress.at/aviso-pressekonferenz-welttag-humanitaere-hilfe-2026/