Wien (OTS) – Die Suche der ASFINAG nach dem bestgeeigneten
Konzessionsnehmer, der
künftig E-Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf den ASFINAG-
Rastplätzen plant, errichtet und betreibt, läuft erfolgreich. Ziel
ist, bis 2030 alle rund 60 ASFINAG-Rastplätze mit Ladestationen
auszustatten. In der abgeschlossenen ersten Stufe des
Vergabeverfahrens wurden EU-weit potenzielle Anbieter gesucht. Aus
der großen Anzahl an in- und ausländischen Bewerbern hat die ASFINAG
die fünf bestgeeigneten Interessenten anhand von technischen
Kriterien ausgewählt.
„Auf dem Weg zur Energiewende gilt es in Österreich alle
Anstrengungen zu bündeln. Die ASFINAG geht als zukunftsorientierter
und breit aufgestellter öffentlicher Infrastrukturanbieter seit
Jahren den erfolgreichen Weg, ihren Kundinnen und Kunden am
hochrangigen Straßennetz umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen.
Die Verdichtung der E-Ladeinfrastruktur auf den hoch frequentierten
und modernen ASFINAG-eigenen Rastmöglichkeiten ist dabei ein
wichtiger Baustein und unterstreicht die europaweite Vorreiterrolle
des Unternehmens“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.
„Die Förderung der emissionsfreien Mobilität ist ein Eckpfeiler
unserer Konzernstrategie. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden
ein modernes hochrangiges Netz mit einem zeitgemäßen Angebot an E-
Lademöglichkeiten bieten. Mit der Vergabe an einen Konzessionär
setzen wir auf diesem Weg einen weiteren entscheidenden Schritt als
nachhaltiger Mobilitätspartner und leisten einen wichtigen Beitrag
zur Konjunkturbelebung“, sagen die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl
und Herbert Kasser.
Die in Frage kommenden Konzessionäre werden nun zur Legung eines
Angebots für den Betrieb von E-Ladestationen für Pkw und Lkw auf
Rastplätzen für die nächsten 20 Jahre eingeladen. Parallel dazu
errichtet die ASFINAG bereits die notwendigen Stromanschlüsse, damit
die ersten Ladestationen im Jahr 2027 in Betrieb gehen können.
Ein Schub für mehr nachhaltige Mobilität
Mit diesem ASFINAG-Projekt erfährt die emissionsfreie Mobilität
in Österreich einen maßgeblich fördernden Impuls. Die Vergabe zielt
auf Lademöglichkeiten sowohl für Pkw als auch Lkw ab, und ist ein
weiterer Schritt in Richtung flächendeckende und lückenlose
Versorgung auf Autobahnen und Schnellstraßen.
Von der jüngst jetzt gestarteten Konzessionsvergabe sind 21
österreichweit verteilte Rastplätze erfasst. Die technischen
Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sind mindestens acht Schnell-
Ladestationen für Pkw pro Standort, auch für Fahrzeuge mit Anhänger,
und Schnell-Lader für Lkw mit auch mindestens einer Vorrichtung für
Megawatt-Charging (MCS). Weiters sind Langsam-Ladestationen für
Übernachtladen („overnight-charging”) von Lkw vorzusehen.
Weiters im Umfang der Ausschreibung: ein Flugdach mit
Photovoltaik-Anlagen, Beleuchtung, Barrierefreiheit und ein
zeitgemäßes Bezahlsystem (Debit-/Kreditkarten) und eine gut sichtbare
Anzeige der Ladepreise. Aus heutiger Sicht ist eine Vergabe der
Konzession mit Ende 2026, Anfang 2027 geplant, sodass die Standorte
dann im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb gehen werden.