Ameisen, Motten & Co fernhalten: Broschüre und Beratung unterstützen dabei

Wien (OTS) – Was tun, wenn unerwünschte Tiere in Räume eindringen?
Die Chemiekeule
zu schwingen ist in vielen Fällen nicht nötig. Ökologische
Alternativen und vorbeugende Maßnahmen präsentiert die Broschüre
„Ameisen, Motten & Co fernhalten“, die von DIE UMWELTBERATUNG im
Auftrag des BMLUK aktualisiert wurde. Die Broschüre und individuelle
Beratung gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG unter 01 803 32 32 und
www.umweltberatung.at/ameisen-motten-co .

Tiere, die sich uneingeladen in Wohnungen und Häusern
breitmachen, sind selten willkommen. DIE UMWELTBERATUNG gibt Tipps,
um sie loszuwerden und einem Befall vorzubeugen. „Gegen lästige Tiere
im Haushalt kommen oft chemische Stoffe zum Einsatz. Das ist nicht
immer notwendig. Wer die Lebensweise der Tiere kennt und ein paar
Tipps befolgt, verzichtet auf unnötige Chemie. Das ist ein wichtiger
Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität“, erklärt Harald Brugger,
Chemiker und Ökotoxikologe von DIE UMWELTBERATUNG.

Zwtl.: Tiere im Portrait

Wespen, Gelsen und viele andere Tiere, die im Haushalt lästig
werden können, werden in der Broschüre „Ameisen, Motten & Co
fernhalten“ vorgestellt. In der aktualisierten Fassung sind einige
Tiere dazugekommen, die in den letzten Jahren in Österreich verstärkt
auftreten: Papierfischchen, Wanzen und Bernstein-Waldschaben.
Papierfischchen treten durch den globalen Versand mit Kartons
verstärkt auf. Sie sind etwas größer als Silberfischchen und fressen
Papier und Karton. Für Menschen sind sie nicht schädlich.

Zwtl.: Tiere, die von draußen kommen

Bernstein-Waldschaben verirren sich häufig in Wohnräume. Sie
sehen schädlichen, nachtaktiven Schabenarten ähnlich, müssen aber
nicht bekämpft werden. Man erkennt sie daran, dass sie sehr gut
fliegen und sich auch am Tag bei Licht zeigen.

Ebenfalls von draußen kommen die Baum-, Reis- und Stinkwanzen in
die Innenräume. Draußen schädigen vor allem die Reiswanzen die
Pflanzen, an denen sie saugen. Drinnen richten sie jedoch keinen
Schaden an. Sie sind nur durch ihr Brummen lästig und verstecken sich
gerne in Textilien wie Vorhängen und Wäschestapeln. Bei Gefahr geben
sie ein stinkendes Sekret ab. Deshalb sollten sie nicht mit dem
Staubsauger eingesaugt werden, denn der Gestank würde sich dadurch in
der Wohnung verteilen. Bei starkem Auftreten ist ein Fliegengitter
hilfreich.

Zwtl.: Broschüre „Ameisen, Motten & Co fernhalten“

Auf 44 Seiten stellt die Broschüre die häufigsten lästigen Tiere
im Haushalt vor. Schwerpunkte sind vorbeugende Maßnahmen sowie
giftfreie Alternativen zu herkömmlichen Bekämpfungsmitteln. Weiters
gibt die Broschüre einen Überblick über die wichtigsten Wirkstoffe.
Die Broschüre wurde von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag des
Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) erstellt.

Zwtl.: Individuelle Beratung

Nicht nur schriftliche Informationen, sondern auch telefonische
Beratung gibt es bei DIE UMWELTBERATUNG. Über die Hotline 01 803 32
32 sind die Expert*innen erreichbar – sie beraten firmenunabhängig
und kostenlos.

Zwtl.: Information

Die Broschüre „Ameisen, Motten & Co fernhalten“ kann kostenlos
heruntergeladen sowie gegen Versandkosten bestellt werden:
www.umweltberatung.at/ameisen-motten-co

An der Hotline gibt DIE UMWELTBERATUNG Auskunft zur ökologischen
Bekämpfung lästiger Tiere im Haushalt und zu einem rundum
ökologischen Leben: Tel. 01 803 32 32, [email protected]

DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.