Wien (OTS) – Ruhig und wild. Warm und kalt. Die Ambivalenz der Arktis
fasziniert –
sie ist zugleich vielfältig und umkämpft. Im Jänner rückte Grönland
in den Fokus der Weltöffentlichkeit, nachdem US-Präsident Donald
Trump erneut Ansprüche auf die größte Insel der Welt erhoben hatte.
Während das schmelzende Eis des Nordens die Wissenschaft beschäftigt,
richtet der weltweite Hunger nach Rohstoffen den Blick von Politik
und Wirtschaft zunehmend auf die Polarregion. Österreich ist
mittendrin: Die Universität Graz betreibt eine Forschungsstation in
Ostgrönland – es wird der erste intensive Forschungssommer.
Der ORF berichtet im Juli 2026 live aus der Arktis. ORF-Redakteur
Paul Sihorsch und Kameramann Manuel Etzlstorfer begleiten exklusiv
ein Forschungsteam bei den Arbeiten im Feld. Die österreichische
Sermilik-Station am Rande des grönländischen Inlandseisschilds ist
Ausgangspunkt u. a. für Gletscher-, Atmosphären- und
Eisbergforschung. Die Klimaerwärmung verbindet die unterschiedlichen
Forschungsprojekte im Hohen Norden. Wie funktioniert Forschung in der
Arktis? Wie ist das Leben auf einer Forschungsstation? Wie verändert
sich Grönland – und was bedeutet das für Österreich? Das sind die
großen Fragen dieser Reise.
Ab 20. Juli kann das ORF-Publikum eine Woche lang Teil des
Stationsalltags werden. In Radio, TV und online bringt die
Wissenschaftsredaktion Eindrücke aus der Arktis direkt zu den
Österreicherinnen und Österreichern. Beiträge und Live-Einstiege
blicken in „Guten Morgen Österreich“ und „Aktuell nach eins“ hinter
die Kulissen der Feldforschung. Die Informationssendungen des ORF
beleuchten aktuelle Entwicklungen in der Arktis und deren
Zusammenhang mit der Klimaerwärmung. Auf https://science.ORF.at kann
sich das Publikum noch eingehender über den ersten intensiven
Forschungssommer der kürzlich fertiggestellten Arktisstation der
Universität Graz informieren.
Den Höhepunkt des multimedialen Schwerpunkts bildet am 23. Juli
der Ö1-Thementag „Ö1 in der Arktis“. Das Programm spiegelt die
interdisziplinäre Arbeit im Hohen Norden wider. Von Musik mit Klängen
aus der Arktis bis zu geopolitischen Fragen zeigt Ö1 die thematische
Vielfalt der Polarregionen. In „Punkt eins“ werden Fragen direkt aus
der Arktis beantwortet, das „Radiokolleg“ beleuchtet bereits ab
Montag das Thema umfassend. Auf dem YouTube-Kanal der „Zeit im Bild“
werden jüngere Zielgruppen mit in die Arktis genommen. Online-
Diskussionen und Reportagen ergänzen den Schwerpunkt. Auch das TV-
Format „Mayrs Magazin“ widmet sich dem Hohen Norden. Spektakuläre
Bilder und vertiefende Interviews mit heimischen Forschenden
beschließen den multimedialen Schwerpunkt aus der Arktis.