Wien (OTS) – Vor 50 Jahren wurde in Österreich die Gurtanlegepflicht
eingeführt.
Was 1976 zunächst ohne Sanktionen begann, wurde in den folgenden
Jahren konsequent weiterentwickelt: Seit 1990 gilt die Gurtpflicht
auf allen Sitzen im Pkw, seit 1994 besteht zudem die Verpflichtung,
Kinder mit geeigneten Kinderrückhaltesystemen zu sichern. Der
Sicherheitsgurt ist bis heute eine der einfachsten und zugleich
wirksamsten Maßnahmen, um schwere Verletzungen oder Todesfälle bei
Verkehrsunfällen zu verhindern. Voraussetzung dafür ist, dass der
Gurt korrekt angelegt wird und optimal sitzt.
Mobilitätsminister Peter Hanke betont die Bedeutung des
Sicherheitsgurts für die Verkehrssicherheit: „Der Sicherheitsgurt
rettet Leben – jeden Tag. Seit 50 Jahren leistet die
Gurtanlegepflicht einen entscheidenden Beitrag für mehr Sicherheit
auf Österreichs Straßen. Jeder Handgriff zum Gurt kann im Ernstfall
den entscheidenden Unterschied machen. Besonders bei Kindern gilt:
Kontrollieren Sie, ob der Gurt richtig sitzt. Nur ein korrekt
angelegter Sicherheitsgurt kann seine volle Schutzwirkung entfalten.“
Auch die Österreichische Verkehrssicherheitsstrategie 2021–2030
setzt auf eine weitere Steigerung der Gurtanlegequote. Anhand
definierter Sicherheitsindikatoren wird regelmäßig überprüft, wie
sich der Anteil der Fahrzeuginsassinnen und Fahrzeuginsassen
entwickelt, die Sicherheitsgurt beziehungsweise
Kinderrückhaltesysteme richtig verwenden. Ziel ist es, die
Gurtanlegequote auf allen Sitzen weiter zu erhöhen und die Zahl
schwer verletzter oder getöteter nicht angegurteter
Fahrzeuginsassinnen und -insassen nachhaltig zu reduzieren.
Gerade wenn Kinder bereits selbstständig den Sicherheitsgurt
anlegen, sollten Erwachsene vor Fahrtantritt nochmals überprüfen, ob
der Gurt richtig verläuft und eng am Körper anliegt. So lässt sich
sicherstellen, dass der Sicherheitsgurt im Ernstfall bestmöglich
schützt.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at