10 Jahre Toter-Winkel-Workshops: Mehr als 6.000 Kinder geschult

Wien (OTS) – Wien, 21.5.2026 – Die Fachgruppen der Transporteure und
der
Autobusunternehmen in der Wirtschaftskammer Wien veranstalten in
Kooperation mit der Bildungsdirektion der Stadt Wien regelmäßig
Workshops für Volksschulklassen, in denen Kinder die Gefahren des
toten Winkels praxisnah kennenlernen. Bis jetzt wurden mehr als 6.000
Schülerinnen und Schüler geschult und so für sicheres Verhalten im
Straßenverkehr sensibilisiert.

Im Rahmen der Workshops erleben die Kinder direkt bei einem Lkw
und einem Bus, welche Bereiche für Lenkerinnen und Lenker trotz
Spiegeln und Kameras nur schwer oder gar nicht einsehbar sind.
Dadurch wird anschaulich vermittelt, warum Aufmerksamkeit, Abstand
und Blickkontakt im Straßenverkehr besonders wichtig sind.

Sehen und gesehen werden

„Wer die Gefahr des toten Winkels versteht, kann sich im
Straßenverkehr sicherer bewegen“, sagt Wolfgang Böhm, Obmann der
Wiener Transporteure. „Genau hier setzen unsere Workshops an: Die
Kinder lernen ganz praktisch, wo sie von einem Lkw- oder Busfahrer
gesehen werden – und wo nicht. Dieses unmittelbare Erleben bleibt
besonders gut im Gedächtnis und schafft Bewusstsein für
Gefahrensituationen im Alltag.“

„Ein zentraler Merksatz aus unseren Workshops lautet: Wenn du den
Fahrer nicht sehen kannst, kann er dich auch nicht sehen. Seit zehn
Jahren vermitteln wir dieses Wissen altersgerecht und praxisnah an
Wiener Volksschulkinder und leisten damit einen konkreten Beitrag zu
mehr Sicherheit auf Wiens Straßen“, so Böhm. „Unser Dank gilt der
Stadt Wien und der Bildungsdirektion für die hervorragende
Zusammenarbeit, durch die wir bereits mehr als 6.000 Schülerinnen und
Schüler erreichen konnten.“

Sicherheit oberste Priorität

„Der Schulweg ist für viele Kinder der erste Weg, den sie ganz
alleine zurücklegen. Auch für die Eltern sind das aufregende Momente
und umso wichtiger ist es, Kinder frühzeitig auf Gefahren im
Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Dafür danke ich der
Wirtschaftskammer Wien und der Bildungsdirektion, die seit zehn
Jahren über 6.000 Volksschulkinder fit für den Straßenverkehr gemacht
haben. Mein Dank gilt auch allen Verkehrsteilnehmerinnen und
Verkehrsteilnehmern, die im Wiener Straßenverkehr besonders auf
unsere Kleinsten achtgeben. Denn die Sicherheit unserer Kinder hat
oberste Priorität,“ betont die Wiener Vizebürgermeisterin Bettina
Emmerling.

Die Workshops setzen auf eine Kombination aus Theorie und Praxis.
Die Schülerinnen und Schüler erfahren nicht nur, wie der tote Winkel
entsteht, sondern lernen auch konkrete Verhaltensregeln für mehr
Sicherheit im Straßenverkehr.

So können sich Kinder vor Unfällen schützen

Achtsam sein: Sei besonders aufmerksam, wenn ein Fahrzeug neben
dir abbiegt.

Schulterblick: Dreh dich um, bevor du eine Kreuzung überquerst.
Vergewissere dich, dass kein Rechtsabbieger von hinten kommt.

Stehen bleiben: Quere nicht direkt vor einem Fahrzeug die Straße,
wenn du den Fahrer nicht sehen kannst.

Warten: Wenn du mit dem Rad an einer roten Ampel stehst, warte
hinter und nicht neben dem LKW bzw. Bus.

Abstand halten: Das rechte Hinterrad hat einen engeren
Kurvenradius als das vordere Rad. Achte darauf, dass du dich nicht zu
nahe am Fahrzeug bewegst.

Blickkontakt suchen: Wenn du den Fahrer nicht sehen kannst, kann
er dich auch nicht sehen!

Rückfragen:

Wirtschaftskammer Wien
Jörg Michner
Presse und Newsroom
T +43 1 514 50-1533
E [email protected]
W wko.at/wien/news

Marko Knöbl
Mediensprecher
Büro der Vizebürgermeisterin und
amtsführenden Stadträtin Mag. a Bettina Emmerling
Geschäftsgruppe Bildung, Jugend, Integration, Transparenz und Märkte
T +43 1 4000 83203
E [email protected]