Wien (OTS) – Die PISA-2025-Ergebnisse für Österreich zeigen bei den
15- bis 16-
jährigen Schüler erneut eine deutliche Verschlechterung der
Lesekompetenz. Für eine Verbesserung ist es entscheidend, früher
anzusetzen: Lesenlernen beginnt nicht am ersten Schultag. Kinder
begegnen Sprache, Geschichten und Büchern von Geburt an, während die
Anforderungen an die Lesekompetenz durch die Digitalisierung immer
weiter gestiegen sind.
„Was steht da?“ fordert, die frühkindliche Leseförderung ins
Zentrum der Bildungspolitik zu stellen. Kein Kind darf aus
finanziellen oder sozialen Gründen von Büchern ausgeschlossen sein.
Bibliotheken, Kindergärten und Schulen brauchen verlässliche Mittel
und ausreichend Personal. Mit dem ab 2027 verpflichtenden zweiten
Kindergartenjahr können alle Kinder erreicht werden. Entscheidend ist
eine durchgängige Leseförderung, die Kinder von der Familie über den
Kindergarten bis in die Volksschule begleitet. Bund, Länder und
Gemeinden sind gefordert verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.
Denn frühe Leseförderung ist eine nachhaltige Investition in Bildung,
gesellschaftliche Teilhabe und Zukunftschancen.