ÖGB: Neue Teuerungswelle trifft Beschäftigte besonders hart

Wien (OTS) – Die Inflation für den vergangenen August steigt laut
ersten
Schätzungen der Statistik Austria auf 3,2 Prozent. Hauptgrund sind
deutlich höhere Preise für Treibstoffe und Heizöl. Der ÖGB fordert
rasche Maßnahmen gegen überhöhte Energiepreise und einen dauerhaften
Schutz vor neuen Preisschocks.

„Steigende Spritpreise treffen Pendler:innen, Familien und alle
Beschäftigten, die auf ihr Auto angewiesen sind, besonders hart. Für
viele gibt es keine realistische Alternative zum Auto“, sagt Angela
Pfister, Leiterin des volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.

Kritik übt der ÖGB an der Bundesregierung, die die angekündigte
Margenregelung letztlich nicht beschlossen hat. „Es ist völlig
unverständlich, auf ein wirksames Instrument zur Begrenzung
überhöhter Gewinnmargen zu verzichten. Ohne Margenregelung bleiben
Versuche zur Dämpfung der Spritpreise wirkungslos“, so Pfister.

Neben der sofortigen Einführung der Margenregelung fordert der
ÖGB auch einen dauerhaften Krisenmechanismus für Strom, Gas und
Wärme. Steigen die Energiepreise künftig wieder stark an, soll
automatisch ein Preisdeckel greifen und Haushalte rasch entlasten.

Der ÖGB fordert:

– Sofortige Einführung einer Margenregelung bei Treibstoffen

– Ausweitung der Margenregelung auf Heizöl

– Automatischen Preisdeckel für Strom, Gas und Wärme in Krisenzeiten

Über uns:
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2
Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen
sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche
Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und
Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
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