St. Pölten (OTS) – Als größtes und ältestes Festival seiner Art in
Niederösterreich
spannt „Musica Sacra“ auch heuer im Herbst wieder über fünf Wochen
einen weiten musikalischen Bogen vom Dom zu St. Pölten über die
Stifte Herzogenburg, Lilienfeld und Göttweig, das zum ersten Mal mit
dabei ist, bis zur Prandtauerkirche und dem Festsaal des
Konservatoriums für Kirchenmusik in St. Pölten.
Diese eindrucksvollen Spielstätten, die zu den schönsten
Sehenswürdigkeiten der Region zählen, verleihen als bedeutende
sakrale Orte dem Festival seinen besonderen Charakter, schaffen eine
einzigartige Verbindung von Architektur, Spiritualität und Klang und
bieten den idealen Rahmen für außergewöhnliche Musikerlebnisse.
Hochkarätige Kirchenmusik ist dabei nicht nur von international
gefragten Künstlerinnen, Künstlern und Ensembles wie Dorottya Lang,
Tobias Lusser, Nicolas Testé, dem Ensemble Tiburtina aus Prag und den
Brünner Philharmonikern zu hören, sondern auch von aufstrebenden
regionalen Talenten.
Zum Festivalauftakt am Sonntag, 13. September, erzählt die
„Trilogie sacrée“ von Hector Berlioz ab 18 Uhr in der St. Pöltner
Domkirche von der Kindheit Jesu. Aufgeführt wird das Werk von der
Philharmonie Brünn, der Domkantorei St. Pölten, dem Sindelfinger
Vokalkabinett sowie den Solistinnen bzw. Solisten Dorottya Lang,
Tobias Lusser, David Jagodic und Nicolas Testé unter der Leitung von
Domkapellmeister und Festivalintendant Valentin Kunert.
Fortgesetzt wird am Sonntag, 20. September, ab 19 Uhr in der
Krypta der Stiftskirche Göttweig, wo das Ensemble Tiburtina aus Prag
mit Musik der Heiligen Hildegard von Bingen ein musikalisches Fenster
ins Hochmittelalter öffnet. In der Prandtauerkirche in St. Pölten
erklingt danach am dritten Spieltag, Sonntag, 27. September, ab 18
Uhr die siebente Symphonie von Anton Bruckner in der Fassung für
Kammerorchester durch Mitglieder des Bruckner Orchesters Linz unter
der Leitung von Valentin Kunert.
Am vierten Konzertabend bringt die Militärmusik Niederösterreich
unter der Leitung von Adolf Obendrauf am Samstag, 3. Oktober, ab
18.30 Uhr in der Stiftskirche Herzogenburg u. a. das Posaunenkonzert
von Nikolai Rimski-Korsakow und das Finale „Was mir die Liebe
erzählt“ aus Gustav Mahlers dritter Symphonie zur Aufführung; Solist
ist der Posaunist Florian Strasser. Am Freitag, 2. Oktober, ab 9.30
und 11 Uhr sowie am Samstag, 3. Oktober, ab 15 Uhr folgen im Festsaal
des Konservatoriums für Kirchenmusik in St. Pölten drei
Theaterkonzerte für die ganze Familie: Auf die Bühne gebracht wird
„Katze Carmen & der mutige Jona“ von der Schauspielerin Friederike
von Krosigk, dem Organisten Johann Simon Kreuzpointner und der
Klarinettistin Bettina Hochholzer.
„Marimba trifft Orgel“ heißt es dann am sechsten Spielabend, wenn
am Sonntag, 4. Oktober, ab 18 Uhr in der St. Pöltner Domkirche die
französische Perkussionistin Adélaïde Ferrière und der Stuttgarter
Stiftsorganist Kay Johannsen Werke von Johann Sebastian Bach,
Ferruccio Busoni, Philip Glass, John Cage u. a. in einen Dialog
treten lassen. Krönender Abschluss des Konzertreigens ist am Samstag,
10. Oktober, ab 16 Uhr in der Stiftsbasilika Lilienfeld Claudio
Monteverdis Marienvesper mit der Cappella Nova Graz unter Otto Kargl.
Karten u. a. unter www.close2fan.com ; nähere Informationen und
das detaillierte Programm unter 0677/61274462, e-mail office@festival
-musica-sacra.at und www.festival-musica-sacra.at .