SJ Zivkovic zum Tag der Jugend: Klimapolitik ist Jugendpolitik!

Wien (OTS) – Die Sozialistische Jugend Österreich fordert anlässlich
des
Internationalen Tags der Jugend entschlossene Maßnahmen gegen die
Klimakrise von der Bundesregierung. „Rekordtemperaturen, Waldbrände
und Dürren zeigen immer deutlicher, dass die Klimakrise kein
Zukunftsthema mehr ist, sondern längst Realität. Gerade junge
Menschen werden mit ihren Folgen noch am längsten leben müssen.
Deshalb ist für uns am Tag der Jugend klar: Klimapolitik ist
Jugendpolitik“ , betont Larissa Zivkovic, Verbandsvorsitzende der
Sozialistischen Jugend Österreich.

Für Zivkovic trägt die Bundesregierung deshalb eine besondere
Verantwortung: „Junge Menschen leiden unter der Zukunftsangst, mit
den fatalen Auswirkungen der Klimakrise leben zu müssen. Die
Untätigkeit der Bundesregierung beim Klimaschutz wird langfristig zu
existenziellen Bedrohungen führen, wenn nicht sofort weitreichende
Maßnahmen gesetzt werden. Gerade Jugendliche werden diese
Auswirkungen am längsten spüren.“

Die Ö3-Jugendstudie 2026 unterstreicht den Handlungsbedarf: 69
Prozent der Befragten wünschen sich mehr Maßnahmen gegen die
Klimakrise. „Dass sieben von zehn jungen Menschen mehr Klimaschutz
fordern, muss ein Weckruf für die Bundesregierung sein. Wer die
Zukunft der Jugend ernst nimmt, darf beim Klimaschutz nicht länger
auf der Bremse stehen“ , so Zivkovic.

Besonders scharf kritisiert die Sozialistische Jugend den
Stillstand im ÖVP geführten Ministerium für Klima und Umweltschutz.
„Bundesminister Totschnig hat noch keine einzige Maßnahme gegen die
Klimakatastrophe auf den Tisch gelegt und schiebt die Umsetzung eines
Klimaschutzgesetzes weiter vor sich her. Gerade junge Menschen, die
am längsten mit den Folgen der Klimakrise leben müssen, werden damit
politisch im Stich gelassen“, betont Zivkovic.

Abschließend kritisiert die Sozialistische Jugend die
Prioritätensetzung der Bundesregierung. „Während Milliarden in
Aufrüstung fließen, wird beim Klimaschutz gespart. Junge Menschen
brauchen keine leeren Versprechen, sondern politisches Handeln. Für
uns ist klar: Geld für Klima statt für Waffen“ , so Zivkovic
abschließend.