FPÖ – Krauss übt scharfe Kritik an Emmerlings Trauminsel-Programm für Problemjugendliche auf Kosten der Steuerzahler

Wien (OTS) – Wie nun bekannt wurde, macht Jugendstadträtin Bettina
Emmerling in
Zeiten größten Spardrucks Geld locker, um Problemjugendlichen
Auslandsaufenthalte auf Madeira, in Skandinavien und anderen
europäischen Destinationen zu finanzieren.

„Während bei den Wienern gespart und abkassiert wird, kennt
Emmerling beim Geldausgeben offenbar keine Grenzen. Besonders grotesk
ist, dass es keine transparenten Gesamtkosten, keine klaren
Teilnehmerzahlen und keine umfassenden Nachweise über den
tatsächlichen Erfolg dieser Reisen gibt. So geht man mit dem Geld der
Steuerzahler nicht um“, kritisiert FPÖ-Wien Bildungssprecher
Klubobmann Maximilian Krauss.

Zudem wirft die Abwicklung über unterschiedliche Vereine und
Einrichtungen massive Fragen auf. So haben wir in Wien mittlerweile
genügend Fälle erlebt, bei denen rund um Vereine, Fördergelder und
deren Verwendung massive Ungereimtheiten und Missbrauchsvorwürfe
aufgetaucht sind. „Warum werden derart sensible und kostspielige
Projekte erneut ausgelagert? Warum übernimmt die zuständige MA 11
nicht selbst die Abwicklung und damit die volle Kontrolle über jeden
ausgegebenen Euro?“, fragt Krauss und fordert die lückenlose
Offenlegung sämtlicher Kosten, Teilnehmerzahlen, beauftragter Vereine
sowie der konkreten Ergebnisse der vergangenen Jahre.

„Emmerling kann aus einem steuerfinanzierten Projekt kein
Geheimprojekt machen. Wer solche Maßnahmen finanziert, muss
offenlegen, wer davon profitiert, was sie kosten und welchen
nachweisbaren Nutzen sie haben. Steuergeldverschwendung unter dem
Deckmantel der Pädagogik ist gerade in Zeiten der Wiener Budgetkrise
völlig inakzeptabel“, so Krauss.