Wien (OTS) – Die Zahl der Hitzetage und Tropennächte nimmt in Wien
zu. Das ist
gesundheitsbelastend und beeinträchtigt die Lebensqualität. Begrünte
Fassaden, Dächer und Innenhöfe sowie entsiegelte Flächen kühlen die
Umgebung spürbar und tragen zur Biodiversität bei. Dafür stehen ab
2027 in Wien neue Förderungen zur Verfügung. Wer diese nutzen möchte,
sollte bereits jetzt mit der Planung beginnen. DIE UMWELTBERATUNG
informiert im Auftrag der Stadt Wien – Umweltschutz kostenlos über
die ersten Schritte. Beratungstermine können unter der Hotline 01 803
32 32 vereinbart werden.
Grüne Fassaden, Dächer und entsiegelte Innenhöfe sind wirksame
Maßnahmen gegen die zunehmende Überhitzung der Stadt: Die Pflanzen
beschatten die Gebäude. Durch Verdunstung kühlen sie die Umgebung und
verbessern das Mikroklima. Entsiegelte Flächen nehmen Regenwasser auf
und unterstützen die natürliche Kühlung zusätzlich.
„Die Begrünung von Gebäuden und Höfen fördert nachhaltig die
Biodiversität und trägt zur Kühlung von Hitzehotspots in urbanen
Bereichen bei“, erklärt Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien –
Umweltschutz.
Zwtl.: Kostenlose Erstberatung rechtzeitig nutzen
Damit Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen erfolgreich
umgesetzt werden können, ist eine rechtzeitige Planung wichtig. Die
Projekte benötigen genügend Vorlaufzeit. Eigentumsfragen, technische
Voraussetzungen, Genehmigungen und die Auswahl geeigneter
Begrünungssysteme müssen vor der Umsetzung geklärt werden. „Wer sich
rechtzeitig informiert und vorbereitet, kann Förderungen rasch
nutzen, sobald diese verfügbar sind. Unsere Erfahrung zeigt, dass
eine gute Planung entscheidend für den langfristigen Erfolg von
Begrünungsprojekten ist“, erklärt Björn Schoas, Begrünungsexperte von
DIE UMWELTBERATUNG.
DIE UMWELTBERATUNG bietet im Auftrag der Stadt Wien –
Umweltschutz kostenlose Erstberatungen zur Gebäudebegrünung und
Entsiegelung an. Dabei werden unter anderem folgende Fragen
behandelt:
– bauliche Voraussetzungen von Gebäuden und Freiflächen
– Entsiegelungspotenziale im Innenhof oder auf Freiflächen
– behördliche Anforderungen und Genehmigungen
– Zustimmungserfordernisse bei Wohnungseigentum
– geeignete Pflanzen und Begrünungssysteme
– Bewässerung, Pflege und Umsetzung
– Fördermöglichkeiten und weitere Planungsschritte
Zwtl.: Schon kleine Maßnahmen wirken
Begrünung muss nicht aufwendig sein. Bereits kleine entsiegelte
Bereiche im Innenhof können das Mikroklima verbessern und neuen Raum
für Pflanzen schaffen. Innenhoffassaden lassen sich oft unkompliziert
mit direkt in einen Pflanzstreifen gesetzten Kletterpflanzen
begrünen. Wo kein Pflanzstreifen vorhanden ist, sind Tröge mit
Kletterpflanzen an der Hausmauer eine wirksame Alternative. Viele
kleine Maßnahmen tragen dazu bei, sommerliche Hitze zu reduzieren,
Regenwasser besser vor Ort zu nutzen und Lebensräume für Tiere und
Pflanzen zu schaffen.
Zwtl.: Information
DIE UMWELTBERATUNG bietet im Auftrag der Stadt Wien –
Umweltschutz kostenlose Erstberatungen zur Gebäudebegrünung an.
Terminvereinbarung für Mieter*innen, Eigentümer*innen und
Hausverwaltungen an der Hotline unter 01 803 32 32.
Weitere Informationen sind auf
www.umweltberatung.at/gebaeudebegruenung zu finden.
Informationen über die Förderungen bietet die Stadt Wien –
Umweltschutz auf www.umweltschutz.wien.gv.at/raum/gebaeude-begruenen-
foerderungen-beratung.html
DIE UMWELTBERATUNG ist eine Einrichtung der Wiener
Volkshochschulen, basisfinanziert von der Stadt Wien – Umweltschutz.