Bewerbungsunterlagen: Jede*r Zweite setzt auf KI

Wien (OTS) – – Laut einer aktuellen Umfrage unter 1005 User*innen von
karriere.at
hat bereits jede*r Zweite Künstliche Intelligenz (KI) zur Erstellung
von Bewerbungsunterlagen verwendet. Dieser Anteil ist in den letzten
zwei Jahren um 23 Prozentpunkte gestiegen, von 27 auf 50 Prozent.

– karriere.at-CEO Georg Konjovic: „Am Einsatz von KI bei der
Erstellung von Bewerbungsunterlagen ist nichts auszusetzen, solange
das Ergebnis authentisch ist. Personaler*innen erkennen sehr schnell,
wenn die Person und die Bewerbung nicht zusammenpassen.“

Immer mehr Jobsuchende verwenden Generative Künstliche Intelligenz
bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen. In einer aktuellen
Umfrage unter 1005 User*innen von karriere.at gab jede*r Zweite an,
ChatGPT und Co bereits hierfür genutzt zu haben. Am häufigsten kommt
KI beim Bewerbungsschreiben zum Einsatz, gefolgt vom Lebenslauf.
Vergleichsweise selten wird die KI für die Erstellung von
Bewerbungsfotos eingesetzt, aber auch in diesem Bereich immer öfter.

Im Vergleich zu 2024 zeigt sich zugleich, dass sich die Nutzung
breiter verteilt: Während das Bewerbungsschreiben der wichtigste
Einsatzbereich bleibt (in Summe haben 87 Prozent hier schon einmal KI
verwendet), gewinnt der Lebenslauf deutlich an Bedeutung. 56 Prozent
haben KI bereits dafür eingesetzt, 2024 waren es noch 23 Prozent.

Zwtl.: Authentischer erster Eindruck zählt

„Personaler*innen erkennen Unterlagen, die von der KI erstellt
wurden, an bestimmten Mustern. Wer hier ChatGPT und Co einsetzt,
sollte darauf achten, dass das Ergebnis zu einem passt und die eigene
Persönlichkeit, die Erfahrungen und Werte widerspiegelt. Denn gerade
beim Bewerbungsschreiben geht es um einen authentischen ersten
Eindruck, als Ergänzung zum Lebenslauf und zu dessen Einordnung“,
erklärt Georg Konjovic, CEO bei karriere.at.

Grundsätzlich sei jedoch am KI-Einsatz bei der Erstellung von
Bewerbungsunterlagen nichts auszusetzen: „Wenn ein
Bewerbungsschreiben heute generisch klingt und ein Lebenslauf
Rechtschreibfehler enthält, deutet das darauf hin, dass Bewerber*
innen die Technologie nicht oder nicht erfolgreich einsetzen. Beides
ist in manchen Jobs ein Knock-out-Kriterium, wenn dort der Einsatz
von KI-Anwendungen mittlerweile zum Standard gehört. Neben der
Authentizität ist die Qualität der Unterlagen letztlich
ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg der Bewerbung“, so
Konjovic.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at