FPÖ – Schnedlitz: „Karners ‚Minus-Migration’ ist ‚Re-Migration’ mit drei Buchstaben mehr und ohne fertigen Plan dahinter!“

Wien (OTS) – Als „an Absurdität kaum zu überbietend” bezeichnete
heute FPÖ-
Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz den
jüngsten Asyl-Auftritt von ÖVP-Innenminister Karner, dessen Bilanz in
den Medien unter dem Schlagwort „Minus-Migration” verbreitet wurde.
„Karners ‚Minus-Migration’ ist nichts anderes als ‚Re-Migration’ –
nur sperriger ausgesprochen, mit drei Buchstaben mehr und ohne
fertigen Plan dahinter. Jahrelang wird die FPÖ für den Begriff
Remigration als rechtsextrem verteufelt und jetzt verkauft derselbe
Innenminister dieselbe Idee einfach als ‚Minus-Migration’. Feiger und
gleichzeitig werbe- und wordingtechnisch amateurhafter geht es nicht
mehr”, so Schnedlitz. „Das ist so offensichtlich dumm, wenn es nicht
offen nachlesbar wäre, glaubt einem das niemand mehr.”

Hinter dem peinlichen Wortspiel stecke aber ein weit größeres
Problem, so der FPÖ-Heimatschutzsprecher: Wieder einmal habe die ÖVP
nur angekündigt und nichts geliefert. „Karner kopiert freiheitliche
Begriffe – nun sogar Remigration – liefert aber wieder nur ferne
Termine für irgendwann. Die Rückkehrzentren soll es frühestens 2027
geben, eine völlig unbekannte Quote soll irgendwann kommen, und kein
einziger Partnerstaat wird genannt. Das ist keine Asylwende, sondern
die nächste ÖVP-PR-Show mit verunfalltem und sperrigem Wording.“

„Die Österreicher haben genug von Ankündigungen mit Ablaufdatum
‚irgendwann’. Einen echten Asylstopp, eine echte ‚Festung Österreich’
und Remigration gibt es nicht mit den Wortklaubereien und Wording-
Dieben der ÖVP, sondern nur mit einem Volkskanzler Herbert Kickl und
der FPÖ“, stellte der FPÖ-Generalsekretär klar.