Wien (OTS) – Junge Talente über ihr Gaming Interesse und nicht über
ihre
Zeugnisnoten zu finden – das war das Ziel der Gaming Challenge, eines
innovativen Recruitingformats von waff und Wiener Stadtwerken. Die
Gaming Challenge zeigte, wie junge Menschen über ihre Interessen und
Kompetenzen erreicht und mit konkreten Berufsperspektiven verbunden
werden können. Rund 900 Gamer*innen haben sich für das Pilotprojekt
registriert, insgesamt konnten 290 Jobmatches für 13 Lehrstellen,
Praktika und Einstiegsjobs bei den Wiener Stadtwerken erzielt werden.
Die waff Gaming Challenge verbindet Gaming mit Berufsorientierung
und richtet sich insbesondere an junge Wiener*innen zwischen 16 und
25 Jahren – darunter auch Schulabgänger*innen ohne klare
Berufsperspektive, junge Erwachsene mit erstem Abschluss sowie
Quereinsteiger*innen. Ziel des Formats ist es, Potenziale sichtbar zu
machen, die über klassische Bewerbungswege oft unentdeckt bleiben.
Vizebürgermeisterin und Arbeits- und Wirtschaftsstadträtin
Barbara Novak bilanziert: „Mit der Gaming Challenge hat der waff
bewusst neue Wege eingeschlagen, um junge Menschen dort abzuholen, wo
ihre Interessen liegen – und ihre Fähigkeiten sichtbar zu machen.
Diese Talente dürfen wir nicht brach liegen lassen, sondern in Jobs
und weitere Ausbildungen bringen, damit auch sie Unternehmen in Wien
verstärken.“
Roman Fuchs, stellvertretender Generaldirektor der Wiener
Stadtwerke: „Die Gaming Challenge kann der erste Schritt zu einem
Praktikum bei den Wiener Stadtwerken sein – und damit zu einem
spannenden Einblick in die Berufswelt.“
Zwtl.: Gaming-Kompetenzen mit Berufsanforderungen verknüpfen
Mit der Gaming Challenge testen waff und Wiener Stadtwerke ein
neues Modell für moderne Berufsorientierung und Recruiting:
kompetenzbasiert, niedrigschwellig und nah an den Lebenswelten junger
Menschen. Gaming fördert Kompetenzen, die auch in der Arbeitswelt
gefragt sind: Problemlösungsfähigkeit, Ausdauer, Konzentration,
Reaktionsschnelligkeit und strategisches Denken.
Gregor Peruccio, 17-jähriger Maturant aus Wien, hat sich der
Gaming Challenge gestellt und sich dann bei den Wiener Stadtwerken
beworben. Jetzt hat er ein Praktikum im kaufmännischen Bereich der
Wien Energie in der Tasche. Auch Sebastian Genn Schüssler, aktuell
Informatik-Student, hat mitgespielt und sich so ein Praktikum bei den
Wiener Netzen gesichert.
Im Zentrum des Recruitainment-Formats stand eine eigens
entwickelte Webapp mit einem digitalen Skill-Tree, der Gaming-
Kompetenzen mit Anforderungen konkreter Berufe verknüpft.
Teilnehmende konnten ihre Fortschritte verfolgen, persönliche Stärken
sichtbar machen und passende Einstiegsmöglichkeiten entdecken.
Gespielt wurde sowohl online über Discord – unter anderem mit
Titeln wie Minecraft, Rocket League, Shapez und Trackmania – als auch
bei Pop-up-Events in der Millennium City, im Donauzentrum und beim
großen Finale im Rahmen der Future Unlocked, der Jobmesse für junge
Wiener*innen im Rathaus. Neben dem Wettbewerbsgedanken konnten
Teilnehmende zusätzliche Punkte sammeln – etwa durch Q&A-Sessions mit
Recruiter*innen – und attraktive Preise wie eine Spielkonsole und
Gaming Equipment gewinnen. Vor Ort standen Recruiter*innen der Wiener
Stadtwerke für Beratungsgespräche und Informationen zu konkreten
Karrierewegen zur Verfügung. Als Pilotpartner stellten die Wiener
Stadtwerke insgesamt 13 Einstiegsmöglichkeiten bereit – von Praktika
und Lehrstellen bis hin zu Einstiegspositionen im IT-Umfeld wie etwa
Test Specialist, Project Officer oder SAP-Newbie.
Zur Gaming Challenge von waff und Wiener Stadtwerken stehen unter
https://presse.wien.gv.at/presse/bilder Fotos zum Download bereit.