Wien (OTS) – Mit 78 Veranstaltungen und rund 190.000 Teilnehmer:innen
– darunter
jeder dritte internationale Kongressgast in Wien – verzeichnete das
Austria Center Vienna 2025 ein außergewöhnlich starkes Geschäftsjahr.
Die Umsatzerlöse erreichten dabei einen Spitzenwert von 25,9 Mio.
Euro. Die enorme Hebelwirkung für die Wirtschaft untermauert eine
aktuelle EcoAustria-Studie, die den ökonomischen Gesamtimpact auf 445
Mio. Euro BIP-Wirkung für Österreich beziffert.
Wien behauptet sich konstant an der Weltspitze der
Kongressdestinationen und das Austria Center Vienna ist ein zentraler
Treiber dieser Entwicklung. Nach der planmäßigen Modernisierung der
Veranstaltungsebene -2 im Jahr 2024 stand das Haus 2025 wieder mit
voller Kapazität zur Verfügung. Die internationale Nachfrage zog
daraufhin sprunghaft an.
„Wir sind sehr stolz auf dieses außergewöhnliche Ergebnis“,
erklärt Dr. Susanne Baumann-Söllner, Vorständin für
Kongressmanagement und Sprecherin des Vorstands des Austria Center
Vienna. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll: Durch die Modernisierung
spielen wir international in der absoluten Top-Liga. Dass
mittlerweile jeder dritte internationale Kongressgast in Wien unser
Haus besucht, beweist, dass wir mit unserer modernen, digitalisierten
Infrastruktur und unserem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit genau den
Nerv der weltweiten Veranstalter treffen. Absolute Premium-Qualität
und ökologische Verantwortung gehen bei uns Hand in Hand.“
Zwtl.: Veranstaltungsjahr 2025: Volle Kapazität und starke Nachfrage
Nach dem planmäßigen Abschluss der Modernisierungsarbeiten
operierte das Austria Center Vienna 2025 erstmals wieder mit voller
Kapazität. Die erneuerte Gebäudeinfrastruktur – darunter ein
vollständig digitalisiertes Gebäudemanagementsystem und neue
immersive Veranstaltungstechnik – bildet die Grundlage für
effizientere Abläufe und ein erweitertes Veranstaltungsangebot.
„Die Modernisierung war kein Selbstzweck, sondern eine gezielte
Investition in Betriebseffizienz und Energieleistung“, erklärt Dr.
Michael Rotter, Vorstand für Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung.
„2025 konnten wir diese Investition erstmals in vollem Umfang
nutzen.“
Die Umsatzerlöse aus Veranstaltungen (inklusive
Partnerprovisionen) stiegen auf ein neues Rekordniveau von 25,9 Mio.
Euro – eine Steigerung von rund 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr (
15,4 Mio. Euro). Auch die Zufriedenheit der Kund:innen unterstreicht
diese Entwicklung: Mit einem Net Promoter Score (NPS) von 75 liegt
das Austria Center Vienna im internationalen Spitzenfeld und zählt zu
den leistungsstärksten Kongresszentren weltweit. Ergänzt wird dieses
Bild durch eine hervorragende öffentliche Wahrnehmung mit einer
Google-Bewertung von 4,5 von 5 Sternen auf Basis von über 10.000
Rezensionen.
Das Programm spiegelt die enorme Bandbreite und die vielseitige
Leistungsfähigkeit des Hauses wider, das sich 2025 in zwei
Kernbereichen als globale Top-Plattform bewiesen hat:
–
Exzellenz bei wissenschaftlichen Kongressen: Neben den
etablierten Flaggschiffen ECR (European Congress of Radiology) und
EGU (European Geosciences Union General Assembly) zählten das ESA
Living Planet Symposium und der ERA-Kongress zu den prägenden
Veranstaltungen. Diese international bedeutenden Großkongresse
zeichnen sich durch nachhaltige Legacy-Projekte aus, die weit über
den eigentlichen Kongresszeitraum hinauswirken.
– Starke Impulse im Corporate-Bereich : Im hochkarätigen
Unternehmenssegment setzten Veranstaltungen von globalen
Branchenführern wie PwC oder der HPE Tech Jam neue Maßstäbe für
strategischem Austausch, Inszenierung und digitale Erlebniswelten.
Zwtl.: EcoAustria-Studie: 445 Mio. Euro BIP-Wirkung für den Standort
Was diese Veranstaltungen konkret für das Land bedeuten, belegt
eine aktuelle Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts
EcoAustria (April 2026). Die ökonomischen Gesamteffekte des ACV-
Betriebs haben sich seit 2012 (damals 170 Mio. Euro), auch
inflationsbereinigt, mehr als verdoppelt.
Die Ergebnisse der Input-Output-Analyse im Überblick:
–
445 Mio. Euro BIP-Wirkung in Österreich (rund 0,1 Prozent des
gesamten heimischen BIP 2025).
–
398 Mio. Euro Bruttowertschöpfung im Inland (weitere 294 Mio.
Euro im Ausland).
–
3.950 Vollzeit-Arbeitsplätze wurden gesichert oder neu
geschaffen.
–
180 Mio. Euro flossen in Form von Steuern und Abgaben an die
öffentliche Hand zurück.
Besonders stark profitiert die heimische Tourismus- und
Freizeitbranche: Allein auf die Beherbergung und Gastronomie
entfallen 21,8 Prozent der gesamten Wertschöpfungswirkung. Weitere
Hauptprofiteure sind der Handel, wirtschaftliche Dienstleistungen
sowie die Kreativwirtschaft.
„Die Zahlen der EcoAustria-Studie untermauern, was sich in der
täglichen Praxis zeigt: Das Austria Center Vienna ist ein bedeutender
Wirtschaftsfaktor und setzt wesentliche Wertschöpfungsimpulse für
ganz Österreich. Jeder Euro, der in unser Haus fließt, wirkt mehrfach
in den heimischen Betrieben zurück – von der Hotellerie und
Gastronomie über den Handel bis hin zu wissenschaftlichen
Netzwerken“, erklärt Susanne Baumann-Söllner. Diese tragende Rolle
spiegelt sich auch im offiziellen Wiener Meeting Industry Report
wider, der das ACV als das am häufigsten genutzte Konferenzzentrum
Wiens für internationale Kongresse ausweist.
Zwtl.: Green Conference Centre: Rekord bei nachhaltigen
Veranstaltungen
Seit 2014 positioniert sich das Austria Center Vienna als
Österreichs erstes zertifiziertes Green Conference Centre. Mit 20 als
Green Meeting oder Green Event zertifizierten Veranstaltungen wurde
2025 ein neuer historischer Höchstwert erzielt. Zudem setzt das Haus
bereits seit 2021 ein erfolgreiches Kreislaufprojekt um: In
Kooperation mit Wien Energie wird Abwärme aus der Kälteanlage in das
Wiener Fernwärmenetz eingespeist, was rechnerisch rund 2.000
Haushalte mit nachhaltiger Wärme versorgt.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Add-on, sondern fest in unserem
Infrastrukturmanagement verankert – und eine langfristige
strategische Entscheidung. Mit der neuen Photovoltaikanlage und
Lösungen wie der Abwärmerückgewinnung schaffen wir die technische
Basis, um unseren Energieverbrauch systematisch zu senken und damit
sowohl unsere Umweltbilanz als auch unsere Wettbewerbsfähigkeit als
Veranstaltungsstandort zu stärken“, unterstreicht Dr. Michael Rotter.
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