SPÖ-Peterl: „Europa braucht Lösungen – nicht die Dauerblockade der FPÖ“

Wien (OTS) – Mit klaren Worten hat Bundesrat Martin Peterl in seiner
Rede im
Bundesrat ein starkes und geeintes Europa eingefordert – und
gleichzeitig scharfe Kritik an der FPÖ geübt. „Ich bin Europäer – und
das mit Leidenschaft. Die Europäische Union ist das Tragwerk des
Friedens und in dieser unsicheren Welt der Fels in der Brandung“, so
Peterl. Gerade angesichts globaler Krisen brauche es mehr
Zusammenarbeit statt nationaler Alleingänge. ****
Deutlich wurde Peterl gegenüber der FPÖ: „Die FPÖ ist gegen alles,
aber für nichts. Keine Lösungen, keine Verantwortung – nur
dagegenreden und spalten.“ Dieses Verhalten schade nicht nur
Österreich, sondern ganz Europa. Besonders unverständlich sei das
auch mit Blick auf die eigene Rolle der Freiheitlichen in der EU:
„Die Europäische Union besteht aus 27 Staaten – und auch die FPÖ
stellt sechs Abgeordnete im Europäischen Parlament. Die sollen
endlich arbeiten statt faulenzen. Wenn man gemeinsam mit anderen
Fraktionen an einem Strang zieht, geht auch etwas weiter.“
Peterl betonte, dass Europa vor großen Herausforderungen steht – von
der Energieversorgung bis zur geopolitischen Sicherheit: „Gerade
jetzt braucht es ernsthafte Politik. Wer nur blockiert und Öl ins
Feuer gießt, ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung.“ Sein
Fazit: „Europa braucht Zusammenhalt, Mut und konkrete Arbeit. Nicht
Populismus auf Zuruf.“ (Schluss) mf